13 Absolventen der Hygienefachkraft verabschiedet
"Der Mantel der Hygiene"

Strahlend blicken die Absolventen nach der Zeugnisübergabe in die Kamera. Pflegedirektor Thomas Baldauf (links) und die Dozentinnen Elisabeth Stahl (hinten, Zweite von links) und Regina Busch (hinten, Zweite von rechts) entlassen ihre Schüler zuversichtlich. Bild: Schönberger

Voller Stolz und zu Tränen gerührt, entlässt die Akademie "New Life" die 13 Absolventen der Weiterbildung zur Hygienefachkraft. Im Dirndl und im Anzug nahmen die Schüler stolz ihre Zeugnisse entgegen.

"Ich bin stolz auf ihre Leistung", lobte Thomas Baldauf, Pflegedirektor der Kliniken Nordoberpfalz in der Akademie für Gesundheit die Prüflinge des Kurses 2014/2016. Sie haben bravourös bestanden. Sämtliche Alterstufen waren vertreten. Elf Frauen und zwei Männer aus unterschiedlichen bayerischen Regierungsbezirken besuchten die Weiterbildung in Neustadt. Jeder von ihnen verfolgte die berufsbegleitende Ausbildung auf freiwilliger Basis. Fünf Schüler schlossen mit der Note 1,3 oder besser ab.

Hygienefachkräfte betreiben unter anderem Infektionsprävention und sind dafür verantwortlich, das diesbezügliche Risiko in Krankenhäusern zu senken. Sie arbeiten Hygienepläne und Dienstanweisungen aus, führen Hygieneschulungen durch und organisieren Fortbildungen. Ebenso beraten sie Ärzte und Pflegekräfte.

Herzliche Verabschiedung


Die Gesundheitsakademie richtete die Feierlichkeiten in einem kleinen Seminarraum aus. Berührend waren die Reden der beiden Dozentinnen Elisabeth Stahl (pädagogische Leiterin) sowie Regina Busch (staatlich anerkannte Hygienefachkraft), welche die zweijährige Ausbildung begleiteten. "Wir versuchten den Schülern nicht nur rein fachliches Wissen über das komplexe Thema Hygiene zu vermitteln, sondern die Teilnehmer auf eine spannende und emotionale Reise mitzunehmen."

Mit Tränen in den Augen nahmen die Absolventen Abschied und erzählten unterhaltsame Anekdoten aus dem Unterricht. So sei der Start für die ehemals Auszubildenden durch den Umbau des Klinikums in Neustadt erschwert worden. "In manchen Zimmern sieht es aus, als wäre Ebola reingekommen", wiederholte Elisabeth Stahl den Wortlaut einer Schülerin mit einem Schmunzeln im Gesicht. "Es gab viele spannende Erlebnisse mit den Schülern", erzählte sie. Vor allem die gemeinsamen Besuche in den Kliniken Amberg, Weißenhorn und Burg Ebach brachten die Truppe zusammen.

Regina Busch betonte, dass die Schüler viel Freizeit aufopfern mussten, um die Prüfungen ordentlich zu bestehen. Nur durch die Unterstützung und das Verständnis von Familien sowie Arbeitskollegen sei die anfängliche Motivation aufrecht erhalten geblieben.

Keine Hürde war zu groß


Zum Schluss bedankte sich Tanja Niethammer (27), die jüngste Absolventin, für die tolle Zusammenarbeit zwischen Schülern und Dozenten. "Wir lernten den Mantel der Hygiene anzuziehen und die Herausforderungen der Ausbildung mit allen Hürden zu meistern."
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