Karriere auch ohne Studium
IHK zeichnet die besten Absolventen verschiedener Lehrgänge aus

Insgesamt 316 Absolventen verschiedener IHK-Lehrgänge in Weiden, Amberg und Neumarkt der Jahre 2015 und 2016 haben ihre Schulungen und Prüfungen absolviert. Deshalb hatte sie die IHK zur Abschlussfeier in die Stadthalle eingeladen. Alle waren gespannt, wer wohl die begehrten Tombola-Preise gewinnen würde.

In der Begrüßung dankte Karl-Heinz Meier, Bereichsleiter kaufmännische Lehrgänge der IHK-Akademie, nicht nur den Absolventen, sondern auch den Dozenten und allen Mitarbeitern für ihr Engagement. "Sie haben meinen allergrößten Respekt, denn es ist gewiss nicht leicht, neben der beruflichen Belastung auch noch einen Lehrgang von ein bis zwei Jahren auf sich zu nehmen", lobte der Bereichsleiter die Absolventen.

"Mit dem Erreichten sollten Sie sich aber noch nicht zufrieden geben. Bleiben Sie nicht stehen! Mit Weiterbildung haben Sie in jedem Fall die Chance, Ihren Arbeitsplatz zu sichern und eventuell auch zu verbessern", sagte der Bereichsleiter.

"Vor zehn Jahren war ich auch einer von Ihnen", meinte Ehrengast Josef Maier, Prokurist der Firma Stahlbau Forster und Vorstandsvorsitzender der Wirtschaftsjunioren. "Wenn ich Sie hier so sitzen sehe, erinnert mich das an meine eigene Laufbahn. Ich habe bei der Firma Forster 1998 nach dem Quali die Lehre zum technischen Zeichner begonnen. Nach dem erfolgreichen Abschluss war für mich schnell klar, dass ich hierauf aufbauen möchte."

Da für ihn eine Vollzeitweiterbildung nicht in Frage kam, entschloss sich Maier für die berufsbegleitende Variante und begann eine Weiterbildung zum Techniker. Der Unterricht fand in vierteljährlichen Schulblöcken in Jena statt. In Weiden und Umgebung wurde damals keine Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker für Stahl- und Metallbau angeboten.

"Da hatten Sie es schöner, Ihre Lehrgänge zum Industriefachwirt, Bilanzbuchhalter, Wirtschaftsfachwirt, Technischer Fachwirt, Technischer Betriebswirt, Betriebswirt und Industriemeister konnten Sie in der Region bei der IHK machen." Maier erzählte weiter, dass ihm das Erreichte aber noch nicht genug gewesen sei, er wollte mehr und absolvierte erneut eine Weiterbildung zum technischen Betriebswirt.

Nach dem erfolgreichen Abschluss wurde Maier in seiner Firma ziemlich schnell die Position des Vertriebsleiters angeboten. "Fazit daraus ist, dass man nicht zwangsläufig von vorne herein studiert haben muss, um an interessante Jobs heranzukommen." Maie, mit ursprünglich nur qualifizierendem Hauptschulabschluss, könnte jetzt sogar noch studieren.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.