FC Niedermurach bewertet Zusammenschluss positiv
Nicht nur Spielbetrieb profitiert

Freizeit
Niedermurach
06.04.2016
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Die Spielgemeinschaft mit dem FC Pertolzhofen - das war für den FC Niedermurach eine einschneidende Veränderung, die 2015 auch so manchen Skeptiker auf den Plan rief. Die Berichte auf der Jahreshauptversammlung wurden deshalb mit Spannung erwartet.

Den Schritt zu einer Spielgemeinschaft (SG) vollzogen 2015 der FC Niedermurach und der FC Pertolzhofen, ohne dabei die Eigenständigkeit ihrer Vereine aufzugeben. Die Berichte bei der Jahreshauptversammlung des FC Niedermurach im Vereinslokal Gillitzer zeigten ein durchweg positives Bild.

Platzpflege fordert


Vorsitzender Anton Prey begrüßte auch Zweite Bürgermeisterin Rita Salomon, Ehrenvorstand und Altbürgermeister Rainer Eiser, Ehrenvorstand Alois Gillitzer senior, Ehrenmitglied Georg Dietl und Trainer Claus Frank. Das Gedenken galt Michael Schlagenhaufer aus Nottersdorf. Der Vorsitzende berichtete von zwölf Vorstandschafts- und fünf Arbeitskreissitzungen, in denen die Weichen für Saisonplanung, Spielbetrieb, Vereinsveranstaltungen und Arbeitseinsätze gestellt wurden. Einen großen Teil des Arbeitsaufwandes nahm die regelmäßige Platzpflege in Anspruch, die von Gerhard Glaser, Hans Scherr und Georg Lingl zuverlässig erledigt wurde.

Optimale Besetzung


Als erfolgreich beurteilte der Vorsitzende die Veranstaltungen (Sportlerball, Christbaumversteigerung, Vatertagsfeier). Großes Interesse bestand auch wieder an den Skiausflügen, bestens organisiert von Vereinswirt Tobias Gillitzer senior. Anton Prey dankte allen, die sich in die Vereinsarbeit einbrachten, denn ohne die vielen freiwilligen Helfer könnte ein Sportverein nicht existieren.

Für den krankheitsbedingt entschuldigten Spartenleiter Johannes Krammer gab Prey einen kurzen Überblick zum Spielbetrieb. Mit der Verpflichtung von Claus Frank als Trainer für die beiden ersten Mannschaften der SG habe man eine optimale Besetzung und Akzeptanz erreicht. Die bisherigen Platzierungen der SG in der Tabelle könnten jedoch eine - durchaus mögliche - Leistungssteigerung gut gebrauchen. Bis jetzt habe man mit der Spielgemeinschaft gute Erfahrungen gemacht und das vertrauensvolle Zusammenwirken beider Fußballclubs sei sehr positiv zu bewerten, betonte der Vorsitzende. Kritik gab es für die Reservemannschaft, die zwar guten Fußball zeige, doch machten sich die Spieler bei erforderlichen Arbeitseinsätzen am Sportplatz kaum bemerkbar. Den Bericht des beruflich verhinderten Jugendleiters Thomas Stigler trug Robert Brandstätter vor. Fakt ist, dass im Jugendbereich ohne Spielgemeinschaften kein Spielbetrieb mehr möglich ist. Trotz der enormen Belastung durch zahlreiche Betreuungsfahrten wolle man auch weiterhin Kindern und Jugendlichen ein sportliches Betätigungsfeld bieten. Und die Betreuer wünschen sich, dass mehr Zuschauer ihr Interesse an den Nachwuchskickern zeigen.

Aerobic-Leiterin Gabi Schlagenhaufer konnte sehr positiv von der Gruppe berichten, die sich eines sehr guten Zuspruchs erfreuen kann. So seien oftmals bis zu 15 Damen beim Fitness-Training anwesend und auch der gesellschaftliche Aspekt komme nicht zu kurz. Außerdem unterstützen die Damen den Verein bei der Vatertagsfeier mit dem Verkauf von Kaffee und Kuchen.

In ihrem Grußwort betonte Zweite Bürgermeisterin Rita Salomon, dass sie aus eigener Erfahrung um den Aufwand für den Spielbetrieb wisse. Sie würdigte die vielschichtige Arbeit der Vereinsführung und das umsichtige Handeln in Sachen SG. Salomon zeigte sich überzeugt, dass die Spielgemeinschaft die beste Lösung zur Aufrechterhaltung des sportlichen Angebots in der Gemeinde sei und entsprechender Zusammenhalt auch den gewünschten Erfolg bringen werde.

Über die finanzielle Lage des Vereins berichtete Kassier Alois Gillitzer junior. Haupteinnahmequellen waren Sportlerball, Christbaumversteigerung, Bandenwerbung und Mitgliedsbeiträge; größter Brocken der Ausgaben natürlich der Spielbetrieb. Trotz der zahlreichen finanziellen Verpflichtungen konnte der Kassier ein klares "Plus" verbuchen. Überaus positiv wirkte sich dabei die SG aus, denn dadurch konnten die Ausgaben für den Spielbetrieb um rund 30 Prozent reduziert werden.

Beachvolleyball am Weiher


Die Versammlung beschloss, die Mitgliedsbeiträge konstant zu halten und die Regelung zum Gratulieren bei runden Geburtstagen ab 50 Jahren beizubehalten. Außerdem wurde der Wunsch geäußert, ein Beachvolleyballfeld am Badeweiher anzulegen und dessen fehlende Wasserzufuhr zu beheben. Die vom früheren Platzwart Josef Stigler schriftlich verfassten Anregungen zur Sportplatzpflege wurden von der Versammlung zur Kenntnis genommen. Vorsitzender Anton Prey dankte Ehrenvorstand Alois Gillitzer senior für die Pflege der Internetseite und Michael Rupp für sportliche Bilddokumentationen.
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