Jagdgenossenschaft Rottendorf stimmt Antrag auf Mitpächter zu
Mit drei Söhnen auf der Jagd

Jagdvorsteher Johann Meier (links) und sein Stellvertreter Christian Kalb (rechts) freuen sich auf eine weitere gute Zusammenarbeit mit Josef Dirnberger (Zweiter von links) und seinen drei Söhnen Josef-Rainer, Daniel und Michael. Bild: hfz
Freizeit
Niedermurach
11.04.2016
150
0

Jagdvorsteher Johann Meier eröffnete die Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft Rottendorf im Gasthaus Zeitler und begrüßte dazu neben Bürgermeister Martin Prey auch die Jagdpächter Josef und Daniel Dirnberger sowie die Mitbegeher Michael und Josef-Rainer Dirnberger.

Meier blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück, darunter das Vegetationsgutachten im April, die Trophäenschau und die Revierbegehung mit Förster Markus Lobinger. Beim Abschluss des Vegetationsgutachtens wurde festgestellt, dass der Abschuss beibehalten werden kann und keine Verbissschäden vorliegen. Im November fand die Hubertusjagd mit Andacht in der Kapelle in Rottendorf statt, welche Pfarrer Herbert Rösl zelebrierte. Anfang Januar fanden zwei Drückjagden im Bereich Fischerhof statt und im Februar nahmen Vertreter der Jagdgenossenschaft auch am Abschluss der Fuchswoche der BJV-Kreisgruppe Oberviechtach in Lampenricht teil, um einen Einblick zu erhalten, wie die Jäger das Raubwild bejagen.

Im Januar 2016 ging der Antrag der beiden Jagdpächter, um die Aufnahme zweier Mitpächter ein. Im März fand eine Wildschweinjagd im Bereich Voggendorf statt; drei Überläufer kamen zur Strecke. Johann Meier bedankte sich bei den Pächtern für den vorbildlichen Zustand der Jagdeinrichtungen. Josef Dirnberger gab den Dank für die gute Zusammenarbeit an die Jagdgenossen zurück. Er führte mehrere Gründe für den Antrag auf zwei Mitpächter an. So weise das Revier über 1000 Hektar auf (1138), wofür zwei Jagdpächter vorgeschrieben seien. Sollte einer verhindert sein, müsste die Jagd neu vergeben werden. Dies wolle man hiermit vermeiden, da im Revier eine gute Hilfsbereitschaft - sei es beim Hochsitzbau, bei Wildäckeranlagen, Treibjagden oder Drückjagden - aufgebaut worden war. Ein weiterer Grund sei die Berufsgenossenschaft und die Versicherung der Mitjäger.

Es folgte die geheime Abstimmung über den Antrag, der einstimmig angenommen und damit Michael Dirnberger und Josef-Rainer Dirnberger zu Mitpächtern im Jagdrevier Rottendorf gewählt wurden, welches damit in der Hand von Vater Josef Dirnberger und seinen drei Söhnen liegt.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.