Weiberfasching der Murachtaler Schützen
Stoppeln unter der Schminke

Die Band "Mir sans" brachte tolle Stimmung in den Saal der Mehrzweckhalle und so war die Tanzfläche auch immer gut gefüllt. Bilder: weu (3)
Freizeit
Niedermurach
05.02.2016
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Es ist nicht immer drin, was draufsteht. Das trifft auch auf den Weiberfasching in Niedermurach zu. Minirock, Perücke, Schminke und mehr oder weniger üppig ausgepolsterte Oberweite ließen bei mindestens der Hälfte der Gäste erahnen, dass dahinter kein weibliches Wesen steckt.

Ohne Übertreibung kann der Ball der "Murachtaler Schützen" als Mega-Event in der Region bezeichnet werden. Die Mehrzweckhalle entpuppte sich am "Naschn Pfinsta" - zur Freude von Schützenmeister Johann Schneeberger - als Mekka für alle Faschingsfreunde und Tanzbegeisterten.

Frösche und süße Käfer


Seit vier Jahren sind die Musiker von "Mia sans" als Hausband dabei. Sie präsentierten eine bunte Mischung aus Evergreens und Schlagern. Ob neue deutsche Welle, Klassiker aus Rock und Pop oder zünftige Bairische - für jeden Geschmack und jedes Alter war flotte Tanzmusik geboten. Obwohl Weiberfasching angesagt war, waren mindestens die Hälfte der Gäste junge Burschen oder Männer - allerdings als solche nicht auf Anhieb zu erkennen. Minirock, Perücke, Schminke und mehr oder weniger üppig ausgepolsterte Oberweite ließen schon erahnen, dass dahinter keine Frau steckt.

Die vielen Masken und Kostüme waren an Kreativität kaum zu überbieten. Ein "Arzt" hatte seine Patienten im Nachthemd mitgebracht, eine Truppe Kühe hatte sich wohl verlaufen, Pinguine, Meerjungfrauen und Piraten tummelten sich auf dem Parkett. Chinesen, ein Pharao, Mafiosi und Indianer hatten sicher eine weite Anreise hinter sich. "Polizisten" sorgten neben der Security für Ordnung und Bienen, Käfer, Frösche und Kätzchen waren hübsche Hingucker. Ebenso rappelvoll wie der Saal waren auch die angrenzende Bar und das Raucherzelt. Mit Pizza, Wurstsalat und Schnitzelsemmel konnte man eine solide Grundlage schaffen, um den Abend lange durchzustehen.

Maskenprämierung


Gegen Mitternacht erfolgte die nicht einfache Aufgabe der Maskenprämierung. Den dritten Platz mit 33,33 Euro erzielten die Schafe, der zweite Platz und 44,44 Euro gingen an Schneewittchen und die sieben Zwerge. Sieger wurden die zahlreichen Cowboys aus Rottendorf, sie erhielten 55,55 Euro.

Mit dem Weiberfasching hat Niedermurach wieder einmal bewiesen, dass es als Hochburg fürs Feiern gilt. Den "Naschn Pfinsta" 2017 sollte man sich auf jeden Fall vormerken.
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