Aussicht auf neues Fahrzeug

Lokales
Niedermurach
13.01.2015
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Im Normalfall muss eine Freiwillige Feuerwehr von der Gemeinde finanziell getragen werden. Der Feuerwehrverein Pertolzhofen machte jedoch alleine im Vorjahr 13 500 Euro für einen Kleinbus und die Ausrüstung locker. Die Aktiven haben aber noch zwei weitere Wünsche.

Für diese Entlastung der Gemeindefinanzen sagte Bürgermeister Martin Prey bei der Jahreshauptversammlung ein herzliches "Vergelt's Gott". Vorsitzender Michael Turban freute sich, dass er im Vereinslokal Winderl viele Aktive, Jugendliche und Senioren und auch Ehrenvorsitzenden Erwin Rötzer begrüßen konnte.

Beim Gedenken an die verstorbenen Mitglieder erinnerte der Vorsitzende an Karl Pamler, Michael Urban und Leonhard Fröhler. Turban stellte in seinem Bericht mit Stolz heraus, dass es gelungen sei, einen Mannschaftstransportwagen zu beschaffen. Dieser habe erst um den Jahreswechsel herum sein "Outfit" erhalten und konnte zur Versammlung vor dem Vereinslokal präsentiert werden.

Zehn Einsätze

Für diesen VW-Kleinbus T 8, der neben den Einsätzen vor allem auch für die Feuerwehrjugend genutzt werden soll, musste der Feuerwehrverein tief in die Kasse greifen und den stolzen Betrag von 12 000 Euro investieren, weitere 1500 Euro sind für Ausrüstungsgegenstände investiert worden. Auch die Gemeinde Niedermurach hat zur Beschaffung 5000 Euro beigesteuert, wofür der Vorsitzende Bürgermeister Martin Prey und den Gemeinderäten dankte.

Dass so viel Geld investiert werde, so Turban, zeuge davon, dass sich nicht nur die Aktiven, sondern auch der Feuerwehrverein aktiv um die Sicherheit der Mitbürger kümmere und dafür sorge, dass ihnen möglichst schnell in Notlagen geholfen werden kann. Kommandant Herbert Laubmann berichtete von zehn Einsätzen, darunter vier technische Hilfeleistungen. Dafür sind von den Aktiven neben der Ausbildung und den 21 Übungen fast einhundert Stunden im Einsatz aufgewendet worden. Unter den derzeit 26 Aktiven befinden sich vier Frauen und bereits acht ausgebildete Atemschutzträger. Da weitere vier Aktive dazu ausgebildet werden sollen, ist der Einsatz eines Trupps mit vier Atemschutzträgern und den geforderten zwei "Ablösungstrupps" möglich. Kommandant Laubmann dankte den Kameraden, die sich für diese fordernde Ausbildung zur Verfügung stellen. Sein Dank galt auch Kreisbrandmeister Richard Fleck und Kreisbrandrat Robert Heinfling für die immer gute Zusammenarbeit sowie Jugendwart Christoph Forster, der ebenfalls hervorragende Arbeit mit den Feuerwehranwärtern leistet.

Christoph Forster verwies in seinem Bericht darauf, dass die Gruppe mit derzeit 17 Jugendlichen (darunter 10 Mädchen) im Vorjahr ihr 20-jähriges Gründungsjubiläum feiern konnte. Erster Jugendwart war vor 20 Jahren der derzeitige Kommandant Herbert Laubmann. 2014 haben die Jugendlichen sowohl das Bayerische Jugendleistungsabzeichen als auch die Deutsche Jugendspange abgelegt. Der Kassenbericht von Schatzmeister Bernhard Gleixner und der Kassenprüfbericht von Wunibald Zwack waren eher "Formsache". Beeindruckt von den Erfolgsberichten dankte Bürgermeister Martin Prey sowohl der Vereinsführung als auch den Aktiven, für all das, was sie wieder für ihre Mitbürger geleistet haben. Die finanzielle Unterstützung der aktiven Wehr wisse der Gemeinderat sehr wohl zu würdigen.

Passt ins Konzept

Aus diesem Grund stand er auch der Anregung von Herbert Laubmann positiv gegenüber, dass das bereits 28 Jahre alte Feuerwehrauto in den nächsten Jahren durch ein TSF (Wasser) ersetzt werden müsse, was auch dem Feuerwehrkonzept der Gemeinde entspreche. Auch der Anregung von Schriftführer Thomas Fink, unter Nutzung der derzeit noch guten Fördermöglichkeiten eine Wärmebildkamera zu beschaffen, stand der Bürgermeister positiv gegenüber. Mit einem Jahresrückblick in Bildern von Christoph Forster endete die Versammlung.
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