Besser mit geteilter Last

Zum Vorstandsteam des Kaninchenzuchtvereins Niedermurach gehören (von links) Herbert Schüller, Eduard Zitzmann, Reinhold Meier, Hans Deyerl, und Martin Fuchs. Stellvertretende Bürgermeisterin Rita Salomon weiß die Arbeit der Züchter zu schätzen. Bild: boj
Lokales
Niedermurach
12.03.2015
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Ein verwaister Hasenstall muss nicht sein: Im Urlaub könnte ein Vereinskollege das Füttern übernehmen. Mit dieser Idee will der Kaninchenzuchtverein Niedermurach Freiräume schaffen und Mitglieder gewinnen. Bürgermeisterin Rita Salomon hatte ebenfalls einen Vorschlag.

Mit dem Ziel, im 55. Jahr seines Bestehens dem Kaninchenzuchtverein "B 779 Niedermurach" neue Impulse zu geben und damit seine Zukunft zu sichern, sind die neugewählten Vorstandsmitglieder angetreten. Zu Beginn der Jahreshauptversammlung gedachte Vorsitzender Martin Fuchs des ehemaligen Kreisvorsitzenden und Preisrichters Johann Bachmann, der verstorben ist. In seinem Bericht zog Fuchs Bilanz über die zahlreichen Aktivitäten des Vereins.

52 Kaninchen ausgestellt

Den Höhepunkt markierte die Lokalschau, bei der die Züchter 52 Kaninchen ausgestellt hatten. Anerkennende Worte gab es für alle Züchter, die auch überregional an Wettbewerben teilgenommen hatten und sich dort gut behaupten konnten. Dazu gehörten die Kreisschau in Nittenau, die Landesschau in Straubing sowie die Clubschau Oberpfalz in Dettelbach.

Für den erkrankten Zuchtwart Karl Bodensteiner trug Tätowiermeister Eduard Zitzmann den Bericht vor. Mit "Alaska", "Kleinsilber gelb", "Kleinsilber grau-braun", "Kleinsilber schwarz" und "Castor Rex" züchteten die Niedermuracher fünf verschiedene Rassekaninchen. Bei der Kreisschau war Hans Deyerl mit "Alaska" vertreten, und bei der Landesschau sowie der Clubschau Oberpfalz stellten sich jeweils Karl Bodensteiner mit "Kleinsilber schwarz" und Eduard Zitzmann mit "Kleinsilber grau-braun" den Wettbewerben. Zitzmann empfahl, im Herbst eine Kaninchenbestandsaufnahme zu machen und gemeinsame Zuchtschaubesuche festzulegen.

Bei den Neuwahlen gab es keine Probleme, die Ehrenämter zu besetze. Stellvertretende Bürgermeisterin Rita Salomon zeigte sich beeindruckt davon, wie die Mitglieder hinter dem Kaninchenzuchtverein stehen und damit den Willen zur Fortführung der langen Tradition der Rasse-Hasen-Zucht in Niedermurach unterstreichen. "Es ist wichtig und wünschenswert, Kindern und Jugendlichen den Umgang mit lebenden Tieren nahezubringen", betonte sie und empfahl den Züchtern, sich dem Infotag der Jägerschaft an der Grundschule Niedermurach anzuschließen.

Grillfest und Auskarten

Tätowiermeister Eduard Zitzmann wies darauf hin, dass eine verstärkte gegenseitige Unterstützung der Züchter sehr von Vorteil wäre, beispielsweise bei Urlaub oder Krankheit. Das schaffe Freiräume und könne andere dazu bewegen, dem Verein beizutreten. Außerdem regte er an, das Grillfest, das Hasen-Auskarten und die Monatsversammlungen wiederzubeleben.
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