Bier und scharfe Schüsse

Lokales
Niedermurach
02.03.2015
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Fastenzeit ist Starkbierzeit. Dazu braucht es kein Erklimmen des Nockherbergs. Da genügt schon ein Besuch im nahe gelegenen Murachtal. Dort sorgt die Blaskapelle Pertolzhofen mit ihrem Starkbierfest immer wieder für höchste Lachkultur. Für den 28. März sind die Weichen gestellt.

Die Blaskapelle von Pertolzhofen lässt sich mit dem "Derblecken" noch ein wenig Zeit. Am Samstag, 28. März, ist es dann im Pertolzhofener Feststodl soweit. Das Starkbierfest kann beginnen.

Eine Premiere gibt es in diesem Jahr auch, denn zum ersten Mal wird im Stodl das eigens von der Schlossbrauerei Fuchsberg gebraute Starkbier ausgeschenkt, das am 14. März bei einer Bierprobe getestet werden muss. Wer den Ideenreichtum von Autor und Regisseur "Schreiner Tom" (Thomas Bauer) kennt, der weiß, dass er sich auch dieses Mal wieder einiges ausgedacht hat, um den Besuchern einen tollen Abend bieten zu können.

Ein bisschen hat "Der neue Tag" schon im geheim gehaltenen "Drehbuch" spioniert und herausbekommen, dass in einer "adeligen Fichtenschonung" scharf geschossen wird. Einige Pleiten, Pech und Pannen werden aufs Korn genommen.

In einem humorvollen Rückblick geht es um Ereignisse aus dem Jahr 2014 bis zum aktuellen Tag. Das erste Amtsjahr des Bürgermeisters unter dem Motto "Vom einfachen Haberl-Bauern zum Gemeindeoberhaupt" wird etwas näher unter die Lupe genommen.

Da die "Berzhofer" auch ihre Nachbarschaft genau beobachtet haben, konnten sie feststellen, dass sich in der Eisenbarthstadt doch immer wieder alles im "Kreis(verkehr)" dreht und Oberviechtach alle Chancen hat, mit dieser "Kreis(verkehrs)politik" zur "Weltkulturstadt an der böhmischen Grenze" zu werden. Sicher werden sie auch feststellen, dass Oberviechtach auch künftig mehr als nur eine "intelligente Ampel" haben wird.

Wer sich von den "Vöichtachern" trotzdem in den Feststodl traut, dürfte damit auf seine Kosten kommen. Vor allem einige "Großkopferte" aus dem Gemeindebereich werden wohl nicht ungeschoren davonkommen, An ihnen liegt es dann, darauf zu achten, dass ihnen die Röte nicht allzu sehr ins Gesicht steigt, denn das "Derblecken" gehört eben zu einem zünftigen Starkbierfest. Wer als Betroffener herzlich mitlacht, bei dem fällt es gar nicht auf, dass es ihn vielleicht doch etwas wurmt, was da an wenig Schmeichelhaftem vor großem Publikum serviert wird.
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