Durchblick im Qualm

Als Vertreter ihrer Feuerwehr haben (mit Kamera, von links) Ferdinand Raiml (Niedermurach), Herbert Laubmann (Pertolzhofen) und Stephan Pregler (Winklarn) die Wärmebildkameras in Empfang genommen. Der Niedermuracher Bürgermeister Martin Prey (links) war bei der Übergabe dabei. Bild: frd
Lokales
Niedermurach
02.06.2015
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Durch Auftragsbündelung, Sponsoren und Gemeindezuschuss rückte der Wunsch nach einer Wärmebildkamera für drei Feuerwehren in greifbare Nähe. Der Testlauf nach der Übergabe verlief "super".

"Wenn unsere Feuerwehren bestmöglichst ausgestattet sind, so kommt das bei Notfällen allen Bürgern zugute." Dieser Meinung ist Bürgermeister Martin Prey und auch die Gemeinderäte. Deshalb habe die Kommune auch gern zehn Prozent der Kosten für die zwei neuen Wärmebildkameras für die Feuerwehren Niedermurach und Pertolzhofen übernommen. Von dieser Investition überzeugt zeigte sich Prey auch kürzlich bei der Anlieferung der Kameras.

Aufgrund einer Initiative des Kommandanten Herbert Laubmann von der Feuerwehr Pertolzhofen hatte sich der Gemeinderat für die Beschaffung ausgesprochen. Beide Wehren verfügen über ausgebildete Atemschutzträger, für welche die Wärmebildkameras bei der Personensuche in verqualmten Räumen äußerst hilfreich sind. Da die Förderung durch den Freistaat Bayern mit derzeit 2756 Euro noch sehr hoch ist, galt es schnell zu reagieren.

Über die Verwaltungsgemeinschaft Oberviechtach wurde der Kauf rasch in die Tat umgesetzt. Durch die "Auftragsbündelung" - auch die Marktgemeinde Winklarn war mit im Boot - konnten je Kamera noch einmal 500 Euro eingespart werden, so der Chef der Lieferfirma, Berthold Birnthaler aus Parsberg. Und auch Geschäftsleute aus der Region hatten einen finanziellen Beitrag zur Investition geleistet.

Für die hochwertigen Wärmebildkameras mussten vor ein paar Jahren noch 8000 bis 9000 Euro bezahlt werden, nun kostet ein Exemplar zwischen 3300 und 4300 Euro. Die Feuerwehren waren bereit, einen Teilbetrag aus der Vereinskasse zu finanzieren, die Gemeinde übernahm zehn Prozent der Kaufsumme. "Super" und "optimal" lauteten die Kommentare bei einem ersten Test. Superlative, die im Notfall jedem Gemeindebürger zugute kommen können.
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