Flotte Tänze unterm Kirwabaum

Die Kirwapaare pflegten das Brauchtum in Dirndl und Lederhosen mit gut einstudierten Tänzen und die Burschen durften ihre Moidln sogar "auf den Arm" nehmen. Bilder: frd (2)
Lokales
Niedermurach
07.10.2015
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Den Glauben pflegen und die Lebensfreude durch Feiern, Musik und Tanz ausdrücken. "Das passt gut zusammen", sagte Pfarrer Herbert Rösl, der auch beim weltlichen Teil der Kirwa in Pertolzhofen gerne mit dabei war.

Während am Vormittag mit einem eindrucksvollen Festgottesdienst, bereichert durch das Mitwirken des "Murachtalers Dreigesangs", ein Glaubensbekenntnis abgelegt worden ist, stand am Nachmittag das Feiern und die Pflege das Brauchtums im Vordergrund.

Erst jüngst hat eine Umfrage ergeben, dass es den Oberpfälzern in ihrer Heimat am besten gefällt. Schon beim Aufstellen des Kirwa-Baumes in Pertolzhofen war am frühen Nachmittag Pfarrer Herbert Rösl wieder dabei und segnete den Baum und die Menschen, damit sie vor Schaden bewahrt und auch bei diesem Festnachmittag unter dem Segen Gottes stehen.

Bewundernde Blick der Moidln gab es, als ihre Burschen die stämmige Birke - auch ein Zeichen von Kraft und Leben - per Hand in die Höhe wuchteten und nur immer wieder zwischendurch flüssige "Stärkungsmittel" benötigten.

Dann tanzten die Kirwapaare zur Musik der "Haflinger" unter dem Baum und die Burschen durften dabei ihre Moidln sogar im wahrsten Sinne des Worte "auf den Arm" nehmen. Nach dem Marsch in den Stodl zeigten sie auf dem runden Kirwatisch im Stodl noch einen Tanz und gaben dabei noch einmal ihrer Lebensfreude Ausdruck. Die vielen Gäste klatschten begeistert Beifall. Da zu einer Kirwa auch Gaumenfreuden gehören, gab es neben süffigem Bier auch Kaffee, Kuchen, Torten und Küchel. Dazu spielten die "Haflinger" zünftig auf und am späten Nachmittag neigte sich eine wieder gelungene "Berzhofer Kirwa" ihrem Ende zu, bei der nach alter Tradition Glaube und Lebensfreude in Einklang gebracht wurden.
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