Für Zukunft bestens gerüstet

Lokales
Niedermurach
17.01.2015
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Wenn die Jugend in der Überzahl ist und auch viele Frauen anwesend sind, dann ist das ein gutes Zeichen für die Zukunft der Wehr. Das zeigte sich bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Rottendorf.

Am Beginn der Versammlung im Gasthaus Zeitler erinnerte Vorsitzender Josef Zeitler an den im Vorjahr verstorbenen Ehrenvorsitzenden Josef Berger, der über viele Jahre hinweg der Wehr vorbildlich gedient und sich große Verdienste um die Rottendorfer Feuerwehr erworben hat.

Fast 40 mal unterwegs

Zeitler bewertete das abgelaufene Vereinsjahr als ein eher ruhiges Jahr, obwohl die Mitglieder fast 40 Mal in Sachen Feuerwehr unterwegs waren oder sich bei Übungen auf mögliche Einsätze vorbereitet haben. Höhepunkte des Vereinslebens im gesellschaftlichen Bereich waren die Teilnahme an den Faschingszügen in Gleiritsch, Stulln und Pfreimd mit einem eigenen Wagen.

Dazu der Besuch des Florianstages in Gaisthal, die Sonnwendfeier im Floriansstodel, Teilnahmen an Festen und Feiern in und außerhalb der Gemeinde und im besonderen die Feier des 20-jährigen Gründungsjubiläums der Rottendorfer Feuerwehrdamen.

Auch das Sommerfest war wieder gut besucht und zeigte, dass die Rottendorfer zu ihrer Wehr stehen. Mit 127 Vereinsmitgliedern, davon vier Neumitglieder, 30 Aktiven, davon 14 Damen und sieben Feuerwehranwärtern ist die Wehr auch gut aufgestellt. Wie aus dem Bericht von Kommandant Johann Praß zu hören war, hat sie sich durch acht Übungen fit für den Einsatz gehalten. Bei einer Großübung in der Niedermuracher Schreinerei Danzl hat die Wehr ihre Einsatzbereitschaft gezeigt und wie Jugendwart Markus Baier berichtete, befindet sich auch die Jugend bereits auf einem guten Ausbildungsstand.

Damenleiterin Erika Rückl berichtete von einem gelungenen Ausflug an die Mosel, von Reinigungsaktionen im Floriansstodel und im Feuerwehrhaus sowie der Teilnahme an den Übungen. Schatzmeisterin Claudia Böhm konnte ein wieder positive Kassenbilanz vorlegen. Martin Prey, zum ersten Mal als Bürgermeister bei der Jahreshauptversammlung, zeigte sich beeindruckt von den Berichten und vor allen Dingen auch von den vielen Frauen und Jugendlichen, die sowohl in die Aktiven als auch ins Vereinsleben voll eingebunden sind.

Ersatz für Pumpe

Prey sagte zu, für die bereits 45 Jahre alte Löschpumpe eine Ersatzlösung zu suchen, denn nur mit einsatzbereitem Gerät könnten die Ortswehren auch die an sie gestellten Aufgaben erfüllen. Sein besonderer Dank galt der Rottendorfer Feuerwehrführung unter ihrem Vorsitzenden Josef Zeitler, Kommandant Johann Praß und allen, die in der Wehr Verantwortung übernommen haben.

Kreisbrandmeister Richard Fleck berichtete vom derzeitigen Probebetrieb des Digitalfunks, der voraussichtlich im April für die Wehren in die Erprobungsphase geht, bisher sind damit vielversprechende Erfahrungen gemacht worden. Fleck appellierte an die Bürger, das Abbrennen von Feuern auf einer freien Fläche anzumelden, da ein Feuerwehreinsatz für den Betroffenen teuer werden könne.

Derzeit gebe es in den Feuerwehren mit der Umstellung der Alarmierung, mit der Verwirklichung von Brandschutzkonzepten und der Erprobungsphase des Digitalfunk einen großer Umbruch, der jedoch bei einem Zusammenhalt wie in der Rottendorfer Wehr auch gut gemeistert werden könne.
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