Herausforderung im Gerätehaus

Pfarrer Herbert Rösl segnete im August das neue Einsatzfahrzeug. Für die Feuerwehr war das der Höhepunkt des Vereinsjahres. Bild: boj
Lokales
Niedermurach
09.01.2015
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"Wenn wir alle an einem Strang ziehen, werden wir in unserer Gemeinde gut leben und erfolgreich sein", meinte Bürgermeister Martin Prey bei der Generalversammlung der Feuerwehr. Er hat dabei das neue Einsatzfahrzeug im Blick - und eine Kooperation.

Das Gemeinschaftsfest von Feuerwehr und Schützenverein sowie die Zusammenarbeit mit den benachbarten Feuerwehren wusste Bürgermeister Martin Prey bei der Jahresbilanz der Feuerwehr zu schätzen. Ein Termin, bei dem auch die verstorbenen Alexander Herdegen, Jakob Kühner (Brücklinghof), Alois Schlagenhaufer und Johann Elsner (Dietersdorf) noch einmal in den Fokus rückten.

Vorsitzender Reinhard Höhbauer erinnerte ebenfalls an das Gemeinschaftsfest von Feuerwehr und Schützen, das im Vereinsjahr den Höhepunkt gebildet hatte. Zuvor war die Feuerwehr zu einem Info-Termin ins Herstellerwerk für Feuerwehrfahrzeug-Aufbauten nach Görlitz ausgerückt. Es folgte am 20. Juni ein festlicher Empfang mit Blasmusik zur Ankunft des neuen Fahrzeugs. Ein "Tag der Feuerwehr" mit Segnung des neuen Einsatzfahrzeugs wurde im August mit der Kapelle "Kaiserschmarrn" gebührend gefeiert. Höhbauer dankte allen, die dabei mitgeholfen haben.

Minus in der Kasse

Der Vorsitzende informierte die Mitglieder über den geplanten Ankauf eines Mannschaftstransportwagens, der von der Gemeinde bereits zum Jahresende in Auftrag gegeben wurde. Grund für die vorgezogene Bestellung sei der 39-prozentige Sonderrabatt des Herstellers auf den Listenpreis, der heuer nicht mehr gewährt werde. Nach Abzug der Förderung durch den Freistaat sollen die noch verbleibenden Anschaffungskosten aus der Vereinskasse bezahlt werden. Dort ist allerdings laut Kassiererin Martina Fronhofer nach der Beschaffung des Einsatzfahrzeugs ein Minus zu verbuchen. Die Feuerwehr hatte zehn Prozent des Kaufpreises übernommen. Das Defizit halte sich aber in Grenzen. Noch habe man die Einnahmen aus dem gemeinsamen Fest nicht endgültig verbuchen können, da der Anteil für das Finanzamt noch nicht feststehe.

Im Hinblick auf das neue Einsatzfahrzeug rekapitulierte Bürgermeister Prey, dass sich die Anschaffung durch zahlreiche Hindernisse erheblich verzögert habe. Letztlich sei aber doch ein nicht zu übertreffendes Preis-Leistungs-Verhältnis herausgekommen. Atemschutz hält Prey für besonders wichtig und nennt dafür auch Gründe. In den Gebäuden würden Kunststoffe und andere problematische Materialien verbaut, die bei einem Brand giftige Gase freisetzen.

Gesundheit hat Vorrang

"Die Gesundheit der Feuerwehrleute darf nicht gefährdet werden", forderte Prey und plädierte für eine Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Oberviechtach. Er verwies darauf, dass das neue Fahrzeug auch eine Herausforderung darstellt. Zunächst steht allerdings am 31. Janua, der Feuerwehrball auf dem Programm.
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