Kindergarten St. Marien erkundet Berufsfelder in der Oberviechtacher Grenzlandkaserne
Was Soldaten im Frieden machen

Mit ihren Erzieherinnen sahen sich die kleinen Besucher vom Kindergarten St. Marien in der Grenzland-Kaserne um und erfuhren, dass Soldaten oft auch als Helfer in Notfällen eingesetzt werden. Bild: hfz
Lokales
Niedermurach
12.06.2015
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Polizistin oder Feuerwehrmann? Für die Kleinen im Kindergarten ist der Traumberuf oft auf ganz wenige Jobs beschränkt. Jetzt hat der Nachwuchs aus dem Kindergarten St. Marien in Pertolzhofen seinen Horizont erweitert - bei der Bundeswehr.

Einblick in die Berufswelt bekommen: Darum geht es beim Jahresthema "Berufe" im Kindergarten. Um besser zu verstehen, was Soldaten machen, besuchten die Kinder mit ihren Erzieherinnen die Grenzland-Kaserne Oberviechtach.

Die 34 Kinder hatten sich zuvor schon intensiv mit dem Beruf "Soldat" beschäftigt und seine Aufgaben in Friedenszeiten ausgelotet. Schließlich kämpfen Soldaten nicht nur gegen konkrete Feinde, sondern auch gegen Katastrophen. Beispielsweise helfen sie, wenn Hochwasser droht.

Die Führung durch die Kaserne übernahm Hauptfeldwebel Matthias Schopf. Unter seiner Aufsicht durften die kleinen Gäste die Panzerwerkstatt besichtigen, sich auch einmal in einen Panzer setzen oder zuschauen, wie die Soldaten ihre Fahrzeuge für den nächsten Einsatz am Übungsplatz vorbereiteten. Außerdem konnten die Besucher verfolgen, wie einige Soldaten mit einem Hindernisparcours klar kamen. Hauptfeldwebel Schopf zeigte auf, welche verschiedenen Fahrzeuge gebraucht werden, vom Stapler über den Jeep bis hin zum Bergepanzer. Auch von der "fahrbaren Küche" wusste er zu berichten. Sie kommt zum Einsatz, wenn die Soldaten längere Zeit draußen in der Natur übernachten müssen.
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