Kirwaleit tanzen um den Baum

Mit dem "Oldtimer" samt Anhänger ging es ins Kirwa-Vergnügen.
Lokales
Niedermurach
08.10.2014
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Die "Bertzhofer" feiern die Feste, wie sie fallen. Mit dem "Vereinsstodl" haben sie auch ideale Feier-Voraussetzungen. Was aber noch dazu gehört, ist eine verschworene Gemeinschaft, die am Wochenende eine zünftige Kirchweih auf die Beine stellte.

Ihren Auftakt nahm die "Bertzhofer Kirwa" am Sonntag mit dem Kirchenzug und dem Kirchweihgottesdienst. Pfarrer Herbert Rösl bedankte sich bei allen Beteiligten nicht nur für die Ausrichtung des Kirchweihfestes. Besonders auch bei den Kirwapaaren dafür, dass sie trotz erkennbarer "Ermüdungserscheinungen" nach der anstrengenden Baumwache vollzählig zum Gottesdienst erschienen waren und auch das ministrieren übernommen hatten.

Die "Edelweißkappelle" spielte nach dem Gottesdienst im vollbesetzten Stodl zünftig auf und zweiter Vorsitzender Benjamin Ziereis begrüßte neben Bürgermeister Martin Prey auch Pfarrer Herbert Rösl und Pfarrer Richard Salzl sowie die zahlreich vertretenen Vereinsabordnungen. Der Gartenbauverein und der Fischereiverein versorgten hunderte von Besuchern mit Fischspezialitäten, Schnitzel, Schweinebraten, Hax'n und anderen Köstlichkeiten.

Zum Höhepunkt des Kirchweihsonntages fanden sich wieder sehr viele Besucher ein: die Gäste verfolgten mit Bewunderung das schnelle Aufrichten des Baumes. Mit viel Beifall wurden die Kirwaleit beim Tanz um den Baum bedacht. Zuvor hatte Diakon Heinrich Merthan Segensgebete gesprochen. Für die musikalische Umrahmung sorgte die "Haflinger Kirwamusi". Zweiter Kommandant Sebastian Lobinger wurde beim Anbringen der Kirwatafel am Baum zur Freude der Zuschauer einer mächtigen Bierdusche unterzogen.

Beim Austanzen des neuen Kirwapaares fiel das Los auf Martin Albang und Kerstin Reisinger. Viel Glück hatte Michael Turban beim Schätzwettbewerb, bei dem er die Anzahl der Süßigkeiten genau erraten hatte. Den Kirwabaum, den er damit gewonnen hatte, vermachte er der Feuerwehr zum heizen im Winter. Für einige Besucher soll das gelungene Kirchweihfest erst spät nach Mitternacht geendet haben.
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