Neues Leben im alten Pfarrhof

Die Sanierung des alten Pfarrhofs zu einem Pfarr- und Jugendheim nimmt allmählich Gestalt an. Für Umbau und Erweiterung wurden vom Gemeinderat die Weichen gestellt. Bild: weu
Lokales
Niedermurach
09.11.2015
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Die Sanierung des alten Pfarrhofs zu einem Pfarr- und Jugendheim nimmt allmählich Gestalt an. Der Umbau und die Erweiterung stellen ein wichtiges Projekt im Rahmen der "Leerstandsoffensive" dar.

Ein Bauantrag stand zu Beginn der Gemeinderatssitzung auf dem Programm. Wunibald Zwack hatte eine isolierte Befreiung vom Bebauungsplan für den Bau eines Carports mit Geräteraum in Pertolzhofen beantragt. Die Gemeinderäte erteilten hinsichtlich der Punkte Baugrenze, Dachform und Fassadengestaltung einstimmig ihr Einvernehmen. Der Antragsteller stimmte nicht mit ab.

Daseinsvorsorgegebiet

Die Sanierung des alten Pfarrhofs zu einem Pfarr- und Jugendheim nimmt allmählich Gestalt an. Damit jedoch Mittel aus der Städtebauförderung beantragt werden können, ist die Festlegung eines "Daseinsvorsorgegebietes" erforderlich, erklärte Bürgermeister Martin Prey. Dazu wurde mit Birgitt Niegl von der Regierung der Oberpfalz ein Entwurf abgestimmt, der die nähere Umgebung des Pfarrhofs als Daseinsvorsorgegebiet festlegt. Diesem Entwurf stimmten die Räte geschlossen zu.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt befasste sich mit dem äußerst schlechten Zustand der Gemeindeverbindungsstraße von Enzelsberg nach Dürnersdorf. Bei den Ortsterminen der letzten Wochen, an denen die Gemeinde Altendorf, die PI Oberviechtach und das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach beteiligt waren, ging es vorrangig um die verkehrsrechtliche Beschilderung des derzeitigen Zustands.

Auch die weitere Vorgehensweise in Form einer interkommunalen Zusammenarbeit sowie die Fördermöglichkeiten wurden thematisiert. Die Gemeinderäte diskutierten längere Zeit über die Nutzung der Straße und deren Zustand und stimmten mit einer Gegenstimme für die Notwendigkeit der Erneuerung. Ebenfalls mit einer Gegenstimme wurde beschlossen, die Maßnahme in enger Abstimmung mit der Gemeinde Altendorf durchzuführen, die federführend sein soll.

Allerdings ist die Gemeinde Niedermurach in die Planung und Abwicklung einzubinden, insbesondere hinsichtlich des Straßenteilstücks, das in ihrem Bereich liegt. Auch die Entscheidung über die Art der Erneuerung (Oberbauverstärkung oder Komplettausbau) behält sich die Gemeinde vor. Die Räte nahmen geschlossen den Bedarfsplan nach dem Kinderbetreuungsgesetz an. Wie VG-Leiter Anton Brand ausführte, sind 62 Prozent der Fragebögen zurückgekommen. "Wir sind mit der Kinderbetreuung gut aufgestellt", merkte auch Bürgermeister Prey an.

Er gab eine Reihe von nicht öffentlichen Beschlüssen bekannt: Dem Abschluss eines Kooperationsvertrages mit Amplus zum Ausbau der Breitbandversorgung wurde zugestimmt. Der Auftrag für Instandsetzungsarbeiten im Bereich der Brücke Rottendorf, GVS Voggendorf-Rottendorf, Kreuzung Niedermurach, Ortsstraße bei der Kläranlage Teunz und GVS Rottendorf-Schömersdorf wurde an die Firma Georg Huber, Rötz vergeben.

Vereinbarung genehmigt

Der Auftrag an die Firma FEE, Neunburg vorm Wald, zur Erweiterung der Prozessleittechnik der Gemeinde Niedermurach um das Pumpwerk Reichertsmühle wurde mit einer Angebotssumme von 3 560,16 Euro genehmigt. Der Vereinbarung mit der Katholischen Kirchenstiftung Niedermurach hinsichtlich der Kostenbeteiligung und Nutzung des Pfarrhofs wurde zugestimmt.
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