Ohne Streit viel erreichen

Mit einem Resümee über seine neunmonatige Amtszeit beendete Bürgermeister Martin Prey (links) die letzte Gemeinderatssitzung des Jahres. Bild: weu
Lokales
Niedermurach
20.12.2014
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Für Bürgermeister Martin Prey gibt es nichts Schlimmeres als eine gespaltene Gemeinde. Das lähme die Energie, meinte er bei der Gemeinderatssitzung und hatte dabei vor allem ein Thema im Blick.

Bürgermeister Martin Prey berichtete bei der Gemeinderatssitzung über den Stand der Straßenarbeiten in Voggendorf und Reichertsmühle. Bis zur Ortsmitte Voggendorf habe die Firma Huber geteert, der Teil zum Ortsausgang hat noch keinen Teerbelag. Der Übergabeschacht an der B 22 sei nun fertig. Somit können die Geschwindigkeitsbeschränkungen aufgehoben werden. Der milde Winter habe die Arbeiten begünstigt.

Bald komplett

Während Voggendorf noch das eigene Wasser habe, beziehe Reichertsmühle bereits sein Wasser von der Nord-Ost-Gruppe. Bis zum 1. Juni 2015 soll die Anlage komplett an die Nord-Ost-Gruppe übergehen, berichtete der Bürgermeister. Er verwies darauf, dass am 29. Januar in der Mehrzweckhalle eine Bürgerversammlung mit Klaus Zeiser, dem Vorsitzenden der Nord-Ost-Gruppe stattfinden soll.

Am 21. und 22. März 2015 treffen sich die Gemeinderäte zu einer Klausurtagung, dies wurde bereits in der vorausgehenden Sitzung beschlossen. Bürgermeister Prey gab anschließend noch nicht öffentliche Beschlüsse bekannt. Der Auftrag für einen Mannschaftstransportwagen für die Niedermuracher Feuerwehr wurde dem Autohaus Bauriedl, Dieterskirchen erteilt. Den feuerwehrtechnischen Ausbau übernimmt die Firma Funktechnik Spiller, Vohenstrauß, die auch die feuerwehrtechnische Beladung erledigt.

Auch mit einem Bauantrag hatten sich die Gemeinderäte zu befassen. Joachim Karl aus Wagnern beantragte den Umbau des Eingangs und die Errichtung einer Dachgaube am bestehenden Wohnhaus, wogegen die Räte keinerlei Einwand hatten.

"Die Arbeit als Bürgermeister hat bisher Freude gemacht", zog Prey Resümee über seine neunmonatige Amtszeit, "wenn wir weiterhin so engagiert arbeiten, erreichen wir viel zum Wohle der Bürger".

Nicht den Mut verlieren

Mit Blick auf die Windkraftgegner, die als Gäste bei der Sitzung anwesend waren, merkte der Bürgermeister an: "Wir wollen in unserer Gemeinde keinen Streit. Es ist das Schlimmste, wenn die Bevölkerung gespalten ist." Das lähme die Energie.

"Lasst uns den Mut und die Lebensfreude nicht verlieren", bekräftigte er und wünschte allen ein gesegnetes Weihnachtsfest.
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