Optimal bei der Fürsorge

Lokales
Niedermurach
31.01.2015
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Schule liefert den Grundstock für Erfolg. Aber auch Werte sind wichtig. Dass diese in der Niedermuracher Grundschule nicht zu kurz kommen, ist auch dem Förderverein wichtig. Die Mitglieder sind überzeugt, dass die Schüler hier einen entscheidenden Vorteil haben.

Persönlichkeitsbildung und die Erziehung zu Respekt und Achtung gegenüber den Mitmenschen und jeder Kreatur sowie das frühe Erkennen von Recht und Unrecht - auch das gehört zur Erziehung. Die Mitglieder des Fördervereins der Volksschule Niedermurach waren sich bei ihrer Jahreshauptversammlung im Sitzungssaal der Gemeinderates einig: Diese Tugenden seien in einer kleinen Schule wie der Niedermuracher Grundschule besser zu vermitteln als in den großen Schulen in Städten.

Mit einer Familie, die zum Wohl der Kinder so gut wie eben nur möglich zusammen arbeitet, vergleicht sich der Förderverein. Vorsitzender Josef Salomon freute sich deshalb auch über die Anwesenheit von Altbürgermeister Rainer Eiser bei der Bilanz. Er habe in seiner aktiven Zeit als Bürgermeister immer ein offenes Ohr für die Belange der Niedermuracher Schule gehabt und die Sanierung in die Wege geleitet.

Wohlfühlen wichtig

Salomon machte deutlich, dass es den Mitgliedern darum geht, den Kindern optimale Bedingungen für ihr Schulleben zu schaffen. Neben dem Erreichen der Lernziele sei es auch sehr wichtig, dass sich die Kinder in "ihrer Schule" wohlfühlen und auch gegenseitige Rücksicht und kameradschaftliches Verhalten lernen. Salomon erinnerte an die wichtigsten Stationen des abgelaufenen Schuljahres: Die Kinder waren mit den Jägern auf "Spurensuche", sie feierten mit den Kindergartenkindern in Pertolzhofen das 20-jährige Bestehen dieser Einrichtung und verabschiedeten den langjährigen Bürgermeister Rainer Eiser in den Ruhestand. Vorsitzender Salomon dankte vor allem auch einigen Geldspendern. Mit ihrem Beitrag hätten sie den Weg in eine gute Zukunft geebnet. Nach dem Kassenbericht von Eduard Spichtinger und den Neuwahlen (Info-Kasten) würdigte Bürgermeister Martin Prey das bisherige und das neu gewählte Gremium. Die Schule weise durch hervorragende Arbeit des Lehrerkollegiums mit Schulleiterin Ortrud Sperl an der Spitze und die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Förderverein, dem Elternbeirat und der Gemeinde eine sehr hohe Bildungsqualität auf.

Hier werde vor allen Dingen auch der in der heutigen Zeit so notwendigen Wertevermittlung große Priorität eingeräumt. "Die Kinder erleben an dieser Schule Fürsorge und Geborgenheit", zeigte sich Prey überzeugt. Auch Vorsitzender Salomon könne ihnen bei Aktionen wie "Natur erleben" die Bedeutung und Schönheit der Umgebung vermitteln. Schulleiterin Sperl betonte, dass man im Verein wie in einer gut funktionierenden Familie zum Wohle der Kinder zusammenarbeite.

Wo es nötig sei, würden Kinder und Familien finanziell unterstützt, beispielsweise bei den Kosten für den Bus zum Schullandheim. Erfreulich ist laut Sperl, dass in diesem Schuljahr drei Klassen gebildet werden konnten, im kommenden Schuljahr werde es jedoch wieder nur zwei Klassen mit jeweils zwei Schülerjahrgängen geben.

Veraltete Computer

Ein Problem stellen laut Sperl die veralteten Computer und Bildschirme dar, auch die Musikinstrumente bedürften einer Sanierung oder Erneuerung. Der Förderverein habe in diesen Bereichen bereits Unterstützung signalisiert.
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