Vom Notruf bis zur Rettungsleine

Stolz präsentierten sich die Jugendlichen nach bestandener Prüfung mit ihren Jugendwarten sowie Landesjugendsprecher Johannes Schindler (Zweiter von links), Jugendwartsprecher im KBM-Bereich 3/2 Georg Bayer (Fünfter von links), Kreisjugendwart Christoph Spörl (Dritter von rechts) sowie Kreisbrandmeister Christian Weinfurtner (Fünfter von rechts). Bild: boj
Lokales
Niedermurach
15.10.2015
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Ein großes Aufgebot an Feuerwehrfahrzeugen war am Samstagnachmittag am Gerätehaus in Niedermurach vorgefahren. Grund dafür war die Abnahme der Prüfungen zur Jugendflamme I und II für die Jugendfeuerwehren aus Stadlern, Weiding, Dietersdorf, Schönsee, Teunz, Niedermurach und Pertolzhofen.

Eingefunden dazu hatten sich Kreisjugendwart Christoph Spörl, Landesjugendsprecher Johannes Schindler, Jugendwartsprecher im KBM-Bereich 3/2, Georg Bayer und sein Stellvertreter Peter Reier sowie Kreisbrandmeister Christian Weinfurtner. Aus dessen Zuständigkeitsbereich waren die Jugendfeuerwehren mit ihren Jugendwarten zur gastgebenden Feuerwehr Niedermurach angereist. In sechs Aufgabengebieten bei der Jugendflamme Stufe I und vier in der Stufe II hatten die Jugendlichen ihre Kenntnisse und Fertigkeiten zu beweisen.

Schnelligkeit gefragt

So z. B. die Möglichkeiten zum Absetzen eines Notrufes, das unterscheiden von Arbeits- und Rettungsleinen mit der Anbringung von Knoten und Stichen, treffsicheres Auswerfen eines C-Schlauches, Fahrzeug- und Gerätekunde, Schlauchkuppeln über 90 Meter, kuppeln von Saugschläuchen, setzen eines Standrohres und anderes mehr.

Die Aufgabenstellung war teilweise recht anspruchsvoll und verlangte von den Prüflingen Konzentration, Schnelligkeit und auch Muskelschmalz. Bei mangelhafter Erfüllung der Vorgaben drohten Fehlerpunkte, je nach einsatzmäßiger Wichtigkeit, gestaffelt zwischen einem und fünf Punkte. Kein Wunder, dass man bei manchen Aufgaben schon ein bisschen nervös und angespannt an den Start ging; schließlich konnte ja auch mal ein Handgriff daneben gehen.

Doch sie waren alle gut vorbereitet und meisterten ihre Aufgaben mit erstaunlicher Gelassenheit. Es ist schon beachtenswert, mit welch fundiertem feuerwehrtechnischen Wissen und Können die jungen Leute hier unterwegs waren und die Prüfer überzeugten. Schließlich erhielten alle 12 Mädels und 17 Jungs jeweils das erreichte Abzeichen der Jugendflamme I oder II überreicht. Worte des Dankes und der Anerkennung für ihren Übungseifer und die gezeigten Leistungen richteten zum Schluss KBM Christian Weinfurtner, Kreisjugendwart Christoph Spörl, Landesjugendsprecher Johannes Schindler und Jugendwartsprecher Georg Bayer an die Prüflinge sowie an die Jugendwarte für ihre Ausbildungsarbeit.

"Weitermachen"

Gleichermaßen erfreut zeigten sich alle Redner über die Bereitschaft der Jugendlichen, sich in die Jugendfeuerwehren einzubringen und sie legten ihnen nahe, diesen Weg weiterzugehen. Schließlich würden daraus künftige Feuerwehrleute und auch Führungskräfte erwachsen.
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