Zahlreiche Gratulanten beim 80. Geburtstag - Kontaktfreudig und gesellig
Erna Flierl beliebt und geschätzt

Erna Flierl (vorne Mitte) im Kreis ihrer Familie und der Gratulanten Bürgermeister Martin Prey, Pfarrer Abbé Francois Emile Tene (von links) sowie Obst- und Gartenbauvereinsvorstand Martin Stigler (rechts). Bild: boj
Lokales
Niedermurach
18.09.2015
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Harte Arbeit in der Landwirtschaft und die Sorge um das Wohlergehen ihrer Familie bestimmten viele Jahre das Leben von Erna Flierl, die in erstaunlicher Frische ihren 80. Geburtstag feiern konnte. 1935 in Niedermurach geboren, wuchs sie mit zwei Schwestern im Hause Meier in der heutigen Pertolzhofener Straße auf. Nach ihrer Schulzeit nahm sie eine Arbeitsstelle bei der Firma Hanauer in Zangenstein an und arbeitete dort bis 1967.

Erna Meier heiratete 1955 Andreas Flierl aus Oberkonhof. Gemeinsam bauten sie sich beim Anwesen von Ernas Eltern ein Haus und übernahmen auch den kleinen Bauernhof, den sie bis 1996 bewirtschafteten. Zwei Töchter gingen aus der Ehe hervor. Nachdem ihr Mann im Bergbau beschäftigt war, hatte sie die Hauptlast des Familienlebens und der täglichen Arbeit in der Landwirtschaft zu tragen. Fünf Enkel bereichern heute das Leben von Erna Flierl und über ihre drei Urenkel freut sie sich besonders.

Für ihre Enkelkinder war sie stets zuverlässige Anlaufstelle, wenn diese mal nicht von der Schule abgeholt werden konnten, was ihre Töchter Christa und Angelika sehr schätzten. Als ihr Mann Andreas 2009 starb, bedeutete dies für Erna den schmerzlichsten Einschnitt in ihrem Leben. Sie litt sehr darunter und musste sich längere Zeit in ärztliche Behandlung begeben. Doch heute hat sie sich wieder gut erholt und ist wie immer sehr kontaktfreudig, liebt die Geselligkeit und ist wegen ihres freundlichen Wesens sehr geschätzt.

Ein netter Wortwechsel bei Begegnungen auf der Straße ist für sie genauso selbstverständlich wie der Besuch von örtlichen Veranstaltungen, wie das Feuerwehrfest oder die Seniorennachmittage. Sie freut sich, dass sie gesundheitlich in der Lage ist, ihr Leben ohne fremde Hilfe zu gestalten. Dazu gehört die Führung ihres Haushalts, die Pflege von Garten und Hof und der regelmäßige Kirchgang. Die Jubilarin ist sehr heimatverbunden und hätte nach ihren Worten "niemals wo anders leben wollen". Gut möglich, dass der von ihrem Anwesen aus gewährte wunderbare Blick auf Pfarrkirche und Burg der tiefere Grund für ihre gelebte Bodenständigkeit ist.

An ihrem Ehrentag waren natürlich alle Familienangehörigen gekommen, um mit ihrer Mutter, Oma und Uroma zu feiern. Pfarrer Abbé Francois Emile Tene überbrachte die Glückwünsche der Pfarrgemeinde, Bürgermeister Martin Prey gratulierte für die weltliche Gemeinde und Martin Stigler für den Obst- und Gartenbauverein. Auch Altbürgermeister Rainer Eiser mit Gattin gratulierten ihrer geschätzten Nachbarin zum 80. Geburtstag.
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