Zwei Plätze fürs Heimspiel

Das neue Vorstandsteam mit Fabian Schäffer (von links), Alois Gillitzer, Günther Lindner, Eduard Spichtinger, Johannes Krammer, Thomas Stigler freut sich auf die Aufgaben. Bürgermeister Martin Prey gratulierte zur Wahl. Bild: boj
Lokales
Niedermurach
25.03.2015
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Was im Jugendbereich seit mehr als 25 Jahren gut funktioniert, sollte auch bei den Senioren möglich sein. Bei der Jahreshauptversammlung des FC Niedermurach gab es klare Worte zur Spielgemeinschaft mit dem FC Pertolzhofen. Daneben standen Neuwahlen an.

Der besondere Willkommensgruß war an Bürgermeister Martin Prey, Altbürgermeister und Ehrenvorstand Rainer Eiser sowie Ehrenmitglied Georg Dietl gerichtet. Das Gedenken galt den verstorbenen Kameraden Alexander Herdegen und Alois Schlagenhaufer.

Neue Regularien

Im Rechenschaftsbericht erinnerte Eduard Spichtinger, der den auf Kur befindlichen Vorsitzenden Anton Prey vertrat, unter anderem an die Beteiligung bei gemeindlichen Festen, das Pokalturnier in Pertolzhofen, die gut angenommenen Skiausflüge und den erfolgreichen Sportlerball. Zu der in den Vormonaten heiß diskutierten Zusammenlegung des Spielbetriebs nahm der stellvertretende Vorsitzende Stellung und wies darauf hin, dass schon seit langer Zeit Überlegungen angestellt wurden und seit kurzem offen darüber diskutiert wird. "Was im Jugendbereich bereits seit mehr als 25 Jahren Realität ist und reibungslos funktioniert, sollte auch bei den Senioren möglich sein", so Spichtinger bei der sachlich verlaufenen Versammlung. "Um die sportliche Zukunft beider Vereine sicherzustellen war man sich auf beiden Seiten über die Notwendigkeit einer SG einig", erklärte Spichtinger und gab einige Details zu den künftigen Regularien bekannt.

So sollen beide Vereine eigenständig bleiben, der SG-Name jährlich wechseln und die Heimspiele abwechselnd auf beiden Sportplätzen ausgetragen werden. Über den Spielbetrieb der Seniorenmannschaft sowie der Reserve informierte Spartenleiter Johannes Krammer. Nicht vom Erfolg gekrönt war die letzte Saison. Hatte man nach der Winterpause noch Hoffnung auf den Klassenerhalt, so musste man zum Saisonende doch noch den Abstieg aus der Kreisklasse hinnehmen. Außerdem trennte man sich von Trainer Gordon Börner. Mit Günther Fick als neuen Trainer startete man in die aktuelle Saison 2014/15 und überwinterte auf Tabellenplatz 11, mit der 2. Mannschaft auf Platz 4.

"Bauchschmerzen"

Über den Jugendbereich gab Thomas Stigler einen Überblick mit Bildern von den Mannschaften der A- bis zur F-Jugend. Der Nachwuchs ist durchwegs in Spielgemeinschaften mit Pertolzhofen, Altendorf und Weidenthal integriert. Die A-Jugend (SG Altendorf) wurde in der Qualirunde Herbst 2014 Tabellenführer. Stigler wies auf personelle Probleme im Jugendbereich hin und dankte allen, die sich engagieren. Bürgermeister Martin Prey würdigte die Leistungen für die Fußballfans in der Gemeinde. Die demografische Bevölkerungsentwicklung bekämen inzwischen auch die Seniorenmannschaften zu spüren. "Die Zeit ist reif für eine Fusion im Spielbetrieb", betonte Prey und wies darauf hin, "dass nur der auf Dauer eine Chance hat, der zukunftsweisend handelt." Kassier Alois Gillitzer junior berichtete von einer positiven Finanzlage und stellte in Aussicht, dass sich der Kostenaufwand in Zukunft wesentlich günstiger gestalten werde. Bei den Neuwahlen gab es wenig Änderungen (siehe Kasten).

Eduard Spichtinger dankte den Helfern bei der Sportplatzpflege und im FC-Heim. Er merkte an, dass so mancher mit der SG "Bauchschmerzen" hatte und noch immer habe, unterstrich aber, dass dies ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung sei. Er appellierte an die Mitglieder, auf die SG-Ablehner zuzugehen und auf den gemeinsamen sportlichen Weg mitzunehmen.
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