Bürgerversammlung für Gemeinde Niedermurach stößt auf gute Resonanz
Für Zukunft gut gerüstet

Bürgermeister Martin Prey sprach den Gemeindebürgern ein großes Lob aus. Bild: frd
Politik
Niedermurach
27.02.2016
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Das "schnelle Internet" ist der Schlüssel zur großen weiten Welt, zur Berufstätigkeit in der eigenen Wohnung und allgemeine Informationsquelle. Wann es nun auch in den Ortsteilen der Gemeinde Niedermurach soweit ist, darüber informierte bei der Bürgerversammlung Ludwig Himmelstoß von Amplus.

Gut besucht war die Bürgerversammlung in der Mehrzweckhalle, zu der Bürgermeister Martin Prey auch die Vertreter des Internetanbieters Amplus, Vertriebsleiter Richard Paulus und Berater Ludwig Himmelstoß eingeladen hatte. Zu Fragen und Auskünften standen auch VG-Leiter Anton Brand und Benjamin Zwack zur Verfügung.

Nach dem Gedenken an die verstorbenen Bürger der Gemeinde teilte Bürgermeister Prey mit, dass die Anzahl der Einwohner Ende 2015 bei zehn Sterbefällen 1264 betragen hat; 1997 hatte die Gemeinde noch 1370 Bürger. Mit 13 Geburten und 33 Zuzügen konnte die Zahl der Bürger gut gehalten werden. Auch in Sachen Schule und Kindergarten sei die Gemeinde für die Zukunft gut aufgestellt. In der 30 Quadratkilometer großen Gemeindefläche müssen 55 Kilometer Straßen betreut und im Winter 35 Straßenkilometer geräumt werden. Letzteres war bisher ein fall für den Landkreis, nun muss die Gemeinde den Winterdienst organsieren.

Neue Bauplätze


Da in Niedermurach nur noch fünf und in Pertolzhofen nur noch vier Bauplätze zur Verfügung stehen, müsse in naher Zukunft auch über die weitere Ausweisung von Bauplätzen beraten werden. In seinem Rückblick stellte Bürgermeister Prey fest, dass die Gemeinde wieder ein Stück vorangekommen sei, wobei er als einige Beispiele die Fertigstellung der Kanalbaumaßnahmen in den Ortsteilen Voggendorf und Reichertsmühle und die damit verbundene Straßensanierung ansprach. Auch die Bankette entlang der Straße Voggendorf-Rottendorf ist instandgesetzt worden.

Zum Breitbandausbau sei im Oktober 2015 mit dem Anbieter Amplus ein Kooperationsvertrag geschlossen worden. Auch der Windpark bei Rottendorf war ein Dauerthema. Bei der Gemeinderatssitzung im März stehe er wieder auf der Tagesordnung. In den kommenden Monaten werden der Niedermuracher Pfarrhof, die Sanierung der Abwasseranlage in Pertolzhofen, der Breitbandausbau in den Ortsteilen und der Anbau an den Pertolzhofener Vereinsstodl die vorrangigen Themen sein, die auch bei den Gemeindefinanzen wieder erheblich zu Buche schlagen werden.

Schnell wieder weg


Von den 506 000 Euro Schlüsselzuweisung und 93 000 Gewerbesteuereinnahmen mussten im Jahr 2015 schon 413 000 Euro für die Kreisumlage und 190 000 Euro VG-Umlage abgezogen werden. Da konnten auch die 700 Euro Hundesteuer die Gemeindefinanzen nicht sanieren. Trotz eines "Rekordhaushalts" von knapp 2,9 Millionen Euro halte sich der Schuldenstand von 472 000 Euro noch in Grenzen, woraus sich eine Pro-Kopf-Verschuldung von 375 Euro pro Bürger errechne.

Dank an Ehrenamtliche


Am Ende sprach Bürgermeister Prey allen, vor allem denen in Verein und im Ehrenamt tätigen Gemeindebürgern seinen Dank und seine Anerkennung für ihre Arbeit aus und beendete seine Ausführungen mit dem Zitat: "Alles Gute in der Welt geschieht dadurch, dass jemand mehr tut, als er muss".
Alles Gute in der Welt geschieht dadurch, dass jemand mehr tut, als er muss.Bürgermeister Martin Prey
Auch der Windpark bei Rottendorf war ein Dauerthema. Bei der Gemeinderatssitzung im März steht er wieder auf der Tagesordnung.Bürgermeister Martin Prey
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