Straßenbau und Hallenfassade

Bei der Gemeindeverbindungsstraße von Enzelsberg nach Dürnersdorf sprach sich der Gemeinderat Niedermurach für einen Vollausbau aus. Bild: frd
Politik
Niedermurach
21.10.2016
19
0

Für die energetische Sanierung der Mehrzweckhalle hat der Gemeinderat alle Möglichkeiten an Einsparungen ausgelotet. Der gefasste Beschluss schont die Finanzen der Kommune. Schließlich steht auch der Vollausbau der Straße von Enzelsberg nach Dürnersdorf für 107 000 Euro an.

Den Bauentwurf der Gemeindeverbindungsstraße (GVS) Enzelsberg-Dürnersdorf stellte Ing. Winfried Legl von Ingenieurbüro Weiß aus Neunburg vor. Es sei für sinnvoll und zweckmäßig erachtet worden, den Bau dieser Straße in enger Abstimmung mit der Gemeinde Altendorf und im "Vollausbau" auszuführen, betonte der Fachmann. Andere Lösungen wären auf lange Sicht gesehen nicht sinnvoll und auch nicht "preiswerter". Die Gesamtkosten für die zum Gemeindegebiet Niedermurach gehörende Straße (525 Meter lang) belaufen sich auf 267 000 Euro. Nach Abzug der Förderung bleiben bei der Gemeinde noch Kosten in Höhe von 107 000 hängen.

Badeweiher ertüchtigen


Eine lange Diskussion schloss sich an die Ausführungen von Ing. Albert Krämer aus Muschenried an. Dieser stellte die Planung für die energetische Sanierung der Mehrzweckhalle Niedermurach im Rahmen des Kommunalen Investitionsprogramms (KIP) vor. Er nannte dazu die Fördersumme von 417 700 Euro, wobei 90 Prozent der förderfähigen Kosten bezuschusst werden.

Im Schwerpunkt ging es dabei um die Gestaltung der Außenfassade der Mehrzweckhalle und des Nebengebäudes. Dabei sollen die nicht förderfähigen Kosten, die alleine von der Gemeinde getragen werden müssen, möglichst niedrig gehalten werden. Die Räte einigten sich darauf, die Fassade mit den von Krämer vorgestellten, sehr widerstandsfähigen Platten im Querformat zu gestalten, wobei die Farbe später noch festgelegt werden kann. Beim Nebengebäude sprachen sie sich für einen Vollwärmeschutz mit aufgetragenem Putz aus, der dann farblich immer wieder verändert werden kann. Insgesamt werden Kosten in Höhe von 480 000 Euro veranschlagt. Die Maßnahme soll dringend erledigt und die Fördersumme bei der Regierung der Oberpfalz beantragt werden.

Für den Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garagen (Antrag von Toni Hauser) konnte der Gemeinderat das gemeindliche Einvernehmen trotz einiger Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes erteilen. Weiterhin sprach sich der Gemeinderat für die Teilnahme am Leader-Projekt "Mehrgenerationenplätze" aus, wofür den zwölf Kommunen ein Zuschuss von jeweils 15 000 Euro gewährt wird. In Niedermurach soll dieses Projekt am Badeweiher verwirklicht und dieser auch aktiviert werden.

Zwei Hotspots


Bei der Initiative "Bayern-WLAN", bei der je Gemeinde zwei Hotspots kostenfrei installiert werden, beschlossen die Ratsmitglieder, jeweils einen Hotspot am Feststodl Pertolzhofen und an der Mehrzweckhalle Niedermurach anbringen zu lassen. Die Unterhaltungskosten dafür betragen jährlich etwa 670 Euro; diese hat die Gemeinde zu zahlen. Der Vorsitzende gab am Ende des öffentlichen Teils noch folgende nichtöffentlich gefasste Beschlüsse bekannt: Die Feuerwehr Rottendorf ist mit zwei Funkmeldeempfängern auszustatten. Der Auftrag zur Lieferung eines Salzsilos für den gemeindlichen Winterdienst wurde der Firma Wintermantel zu einem Angebotspreis von 16 913 Euro erteilt. Der Auftrag für die Erstellung eines qualifizierten Kanalkatasters wurde dem Büro Geometro GmbH in Regensburg erteilt (49 682 Euro). Ein Wasserleitungskataster im Zuge der Kanalvermessung ist nicht zu erstellen.

Der Auftrag zur Entwässerung mit anschließender Verwertung von etwa 250 Kubikmeter Klärschlamm wurde an die Firma Kraus Entsorgungstechnik GmbH, Vohenstrauß, vergeben (voraussichtliche Kosten 4815 Euro).
Weitere Beiträge zu den Themen: Mehrzweckhalle (81)Gemeinde Niedermurach (4)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.