FC Pertolzhofen
Mit Nachbar auf Augenhöhe

Vermischtes
Niedermurach
18.03.2016
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Ein "Jahr des Umbruchs" liegt hinter den Mitgliedern des FC Pertolzhofen. Im Fußball sind dabei aus Gegnern gleichberechtigte Partner geworden. Das soll sich auch in einem jährlichen Namenswechsel spiegeln.

Niedermurach-Pertolzhofen. Um seine sportlichen Ziele zu erreichen, hatte sich auch der FC Pertolzhofen einen "Koalitionspartner" gesucht. In diesem Fall war das die Spielgemeinschaft (SG) mit dem FC Niedermurach. Haben sich die Seniorenfußballer im ersten gemeinsamen Jahr SG Pertolzhofen-Niedermurach genannt, so wird ab der nächsten Spielsaison von der SG Niedermurach-Pertolzhofen die Rede sein, denn der Name der SG wechselt jährlich.

Bei der ersten Jahreshauptversammlung im neuen Vereinslokal Winderl erinnerte Vorsitzender Wunibald Zwack besonders an die im Vorjahr verstorbenen Mitglieder: Andreas Lottner, Gründungsmitglied Karl Fuchs, Vereinswirtin Walpurga Lobinger und den früheren Trainer und Fan des Vereins "Jacky" Hauser.

Als besonders positiv stellte Vorsitzender Zwack in seinem Bericht heraus, dass unter den über 300 Mitgliedern auch 100 Kinder und 100 Frauen sind. Er wusste es auch zu schätzen, dass die Vereinsmitglieder die Entscheidung des Vorstands, mit dem FC Niedermurach im Seniorenbereich eine Spielgemeinschaft zu bilden, "ohne Wenn und Aber mitgetragen haben".

Richtig entschieden


Wie jetzt abzusehen sei, war diese Entscheidung nötig und richtig. Trotz der Bildung dieser SG, so stellte Zwack heraus, bleiben sowohl der FC Pertolzhofen als auch der FC Niedermurach eigenständige Vereine, die eben nur im Seniorenbereich Seite an Seite spielen. Der neue Trainer, Klaus Frank, habe sich schon jetzt als ein Glücksfall erwiesen, der Zusammenschluss sei absolut "auf Augenhöhe" erfolgt, da beide Vereinsführungen kooperativ zusammenarbeiten würden und über alles offen und vertrauensvoll geredet werden könne. In einem Rückblick listete Zwack die Aktivitäten des Vereins auf. Der Faschingsball mit der Vohenstraußer Prinzengarde sei einmal mehr ein "Volltreffer" gewesen, stellt er fest.

Budget für Stodl


Nach den Berichten der Spartenleiter Fußball, Jugend und Ski, Kinderturnen, Frauengymnastik, Line-Dance, Fahrrad und Alte Herren zeigte ein Blick in die Vereinskasse, dass der FC auch für eine möglich Zuzahlung beim Umbau des Vereinsstodls gut gerüstet ist. Der Vorsitzende erläuterte die aktuellen Pläne für den geplanten Anbau und berichtete, dass im nächsten Jahr mit dem Bau begonnen werden soll.

Bürgermeister Martin Prey zeigte sich sehr erfreut darüber, dass sich die Vereine in seiner Gemeinde so gut verstehen. Er führte dafür die Spielgemeinschaft ins Feld sowie den Stodlanbau, bei dem wieder alle Dorfvereine an einem Strang ziehen würden. Für diese Harmonie in seiner Gemeinde sei er sehr dankbar.

Nach einem Ausblick auf das neue Vereinsjahr und den Neuwahlen (siehe Info-Kasten) rundeten Fotos von sportlichen und gesellschaftlichen Ereignissen den Abend ab.

NeuwahlenAls Ergebnis der Neuwahlen beim FC Pertolzhofen zeichnet sich folgende Besetzung ab: Vorsitzender Wunibald Zwack mit Stellvertreter Christoph Eckl und Christoph Forster (dritter Vorsitzender und Kassier);, Spartenleiter Fußball bleibt Florian Winderl. Besitzer sind: Manuel Gleißner, Matthias Hoch, Peter Lobinger, Alexander Prey, Angelika Lobinger, Robert Reitinger, Sebastian Lobinger, Gerhard Forster, Dietmar Schlee und Heiko Winklmann. Platzkassiere: Gerald Prey und René Reitzig. Das Amt des Platzwarts obliegt Michael Turban, die Kasse wird von Jürgen Fröhler und Gerhard Rötzer geprüft. (frd)
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