Gartenbauverein Pertolzhofen zieht Jahresbilanz
Aus Dorf nicht wegzudenken

Vorsitzende Maria Hoch (links) überreichte je einen Baumgutschein an die Familien Glaser und Forster, als Willkommensgruß für die Neugeborenen. Bild: hfz
Vermischtes
Niedermurach
11.04.2016
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Der Gartenbauverein Pertolzhofen, mit seinen 96 Mitgliedern, will heuer die 100er-Marke knacken. Ein Baumgutschein für die Geburt eines Kindes ist nur einer der Wege dazu.

-Pertolzhofen. Vorsitzende Maria Hoch freute sich über den guten Besuch der Jahreshauptversammlung des GOV Pertolzhofen im Gasthaus Winderl. Ihr besonderer Gruß galt Kreisfachberaterin Heidi Schmid. In ihrem Bericht fasste sie die Höhepunkte des Vereinsjahres zusammen. Der Dank galt allen Mitgliedern, die bei Arbeitseinsätzen sauber gemacht, gebastelt, gebunden oder gebacken haben. Vor allen bei der Bertzhofer Kirwa waren viele fleißige Hände im Einsatz.

Zahlreiche Aktivitäten


Ein besonderer Höhepunkt war die Fahrt zu Dehner in Rain am Lech. Im Jahresablauf nahm die Vorsitzende an Versammlungen des Kreisgartenamtes, Gebietstreffen und den Sitzungen der Vereinsgemeinschaft teil. Der Friedhof wurde für einen Wettbewerb angemeldet und erreichte zusammen mit dem Stadtfriedhof Schwandorf einen dritten Platz. Die Bronzetafel zur Erinnerung wurde am Leichenhaus angebracht. Die Vorsitzende appellierte an alle Grabbesitzer, die nicht verrottbaren Teile von Gestecken sowie die Plastiktöpfe nicht in den Grüngut-Container zu werfen, sondern mit nach Hause zu nehmen.

2015 durften sich die Familien Glaser und Forster über Nachwuchs freuen und so bekamen beide Mamis einen Baumgutschein überreicht. Schriftführerin Susanne Ziereis berichtete von drei Vorstandssitzungen; beim Radlsonntag wurde der Kuchenverkauf und bei "Rock im Stodl" der Essensverkauf übernommen. Es wurden Palmbüschel, Osterbrunnen, Kräuterbüschel und Fronleichnams-Figuren gebunden und geschmückt. Zum Spargelessen fuhr man nach Wagnern; dazu wurden ein Kreuzweg auf den Kalvarienberg und eine Maiandacht in Höflarn gestaltet. Die größte Veranstaltung war die Kirwa, bei der auch immer die Preisverteilung des Kinderwettbewerbs stattfindet. Es wurden neun Mal der Friedhof und einmal der Kalvarienberg sauber gemacht und die Blumentröge am Feuerwehrhaus, am Dreieck und an der Kirche bepflanzt. Hinzu kamen das Gemeindeschießen, Basteln und die Weihnachtsfeier. Bei allen Veranstaltungen der Vereinsgemeinschaft im Stodl wurde beim Saubermachen geholfen. Gerätewartin Maria Hoch berichtete über die Auslastung der Leihgeräte wie Gartenhacke, Vertikutierer und den neu gekauften Häcksler, der bedienungsfreundlicher für Frauen ist. Der bisherige Häcksler wurde an ein Mitglied verkauft, stünde aber bei Bedarf zur Verfügung.

Karotten für die Waage


Die Aktivitäten 2016 wiederholen sich zum größten Teil. Als nächster Termin steht der Radlersonntag an; wer einen Kuchen spenden will, soll sich bei Birgit Ficht melden. Der Kinderwettbewerb lautet heuer: "Wer hat die schwerste Karotte"? Die Termine für Maiandacht, Spargelessen und Arbeitseinsätze werden wieder im "Neuen Tag" bekanntgegeben.

Ein Ausflug wird zur Landesgartenschau nach Bayreuth geplant und eventuell zu einem Weihnachtsmarkt. Heuer wird noch ein Hoch-Entaster gekauft, um den Baumschnitt zu erleichtern. Die Vereinsgemeinschaft plant einen Anbau an den Vereinsstodl. Da dieser auch vom GOV genützt wird, ist eine finanzielle Beteiligung selbstverständlich, betonte die Vorsitzende. Weiterer Artikel über Fachvortrag folgt.
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