Gesprächsfaden wollte nicht abreißen

Gut gelaunt trafen sich die Teilnehmer des Klassentreffens an der Murach zum Erinnerungsfoto. Mit im Bild Pfarrer Herbert Rösl (hinten links) und der federführende Organisator Leonhard Bayerl (rechts). Bild: boj
Vermischtes
Niedermurach
08.11.2016
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Klassentreffen tragen stets etwas Anziehendes und Faszinierendes in sich. Deshalb waren auch die Jahrgänge 1945 bis 1949 stark vertreten, als sie nach einer Pause von zehn Jahren eine Einladung erhielten. Da alle nicht jünger werden, wurde eine Idee gerne aufgegriffen.

Viele auswärtige ehemalige Schüler der Volksschule Niedermurach hatten sich zum Treffen mit den "Daheimgebliebenen" ins Murachtal begeben.

Bis aus Frankfurt


Sie nahmen zum Teil eine weite Anreise (wie aus Frankfurt, München, Augsburg) in Kauf, um bei der Begegnung mit all jenen, mit denen sie die Schulbank drückten, einige spannende und entspannte Stunden zu verbringen. So war denn auch die Wiedersehensfreude groß, als sich die Jahrgänge 1945 bis 1949 nach zehn Jahren wieder zum Klassentreffen in Niedermurach einfanden. Organisiert für die einzelnen Jahrgänge hatten dieses Alois Zitzmann (1945), Matthias Pirzer (1946), Leonhard Bayerl (1947, federführend), Maria Thanner (1948) sowie Anna Lingl und Klara Zimmermann (1949).

Nach dem Eintreffen am Vormittag im Gasthaus Pröls begaben sich die Teilnehmer in die schmucke Wieskapelle zum Gedächtnisgottesdienst für die verstorbenen Seelsorger, Lehrkräfte und Schulkameraden. Bei seiner Ansprache verglich Pfarrer Herbert Rösl die Lebensjahre mit den Jahresringen eines Baumes. Weite Ringe bedeuten gute Jahre, enge Ringe magere Jahre. Seine tiefgreifenden Gedanken führten zu dem Schluss, dass es vor allem die mageren, die schwierigen Jahre seien, die den Menschen zu innerer Reife führen.

Nach dem Mittagessen im Gasthaus Pröls stellte Bürgermeister Martin Prey die Gemeinde Niedermurach vor und zeichnete ein informatives, positives Bild der Kommune über deren fortschreitende Entwicklung der letzte Jahre und in die nahe Zukunft.

Mehrere Friedhöfe


Der Nachmittag war ausgefüllt mit der Besichtigung der Pfarrkirche St. Martin unter Führung von Leonhard Bayerl sowie dem Besuch der Grabstätten ihrer verstorbenen Mitschüler mit Schalenniederlegung auf den Friedhöfen in Niedermurach, Oberviechtach, Pfreimd, Tännesberg, Weidenthal und Teunz. Natürlich gab's auch genügend Zeit zum Plaudern bei Kaffee und Kuchen oder beim Spaziergang durchs Dorf.

Musik und Bilder


Dem gemeinsamen Abendessen schloss sich ein geselliges Beisammensein mit Unterhaltungsmusik und Geschichten aus der Schulzeit an. Persönliche Informationen wurden den ganzen Tag ausgetauscht, Bilder gingen in die Runde und Erlebnisse aus der damals recht kargen Schulzeit im alten und neuen Schulhaus aufgefrischt.

Der Gesprächsfaden fand an diesem Tag - wie zu erwarten war - kein Ende und so wurde schließlich der Wunsch geäußert, in fünf Jahren zu einem weiteren Treffen zusammenzukommen. Die Vorfreude darauf, war einigen schon anzumerken.
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