Kirwatänze in Stodl verlegt

Da es kräftig regnete, fielen heuer die Tänze um den Baum aus. Die Kirwapaare zeigten aber auf dem "Kirwatisch" im Stodl, was sie alles einstudiert hatten.
Vermischtes
Niedermurach
04.10.2016
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Es muss bei einem Fest nicht immer "Sonne pur" sein, das zeigte sich am Sonntag bei der "Bertzhofer Kirwa". Als der Kirwabaum in Rekordzeit in die Höhe gewuchtet war, setzte der Regen ein und ganz schnell war der Feststodl voller Gäste mit großem Appetit.

-Pertolzhofen. Obwohl der Sonntagmorgen etwas trüb war, ist der Kirwasonntag in Pertolzhofen zu einem Tag geworden, bei dem die Dorfgemeinschaft die Sonne im Herzen trug. Der Festgottesdienst wird auch wegen der gesanglichen Gestaltung durch den "Murachtaler Dreigesang" in guter Erinnerung bleiben. In seiner Predigt erinnerte Pfarrer Herbert Rösl daran, dass das Gotteshaus aus massiven Steinen geformt und zu diesem schönen Gotteshaus zusammengefügt worden ist. Genauso müsse auch die Glaubensgemeinde aus "lebendigen Steinen" bestehen, wo einer dem anderen Halt geben müsse.

Zum Weißwurstfrühschoppen spielte die Edelweißkapelle unter der Leitung von Thomas Schießl zünftig auf und viele ließen bei guter Musik das Mittagessen zu Hause gerne ausfallen. Nach ein paar Musikstücken der "Haflinger" wurde am frühen Nachmittag durch Pfarrer Rösl zunächst der Segen für die "Kirwabaumaufsteller" und die anwesenden Zuschauer erbeten.

Der Baum war dann in Rekordzeit hochgewuchtet und mit dem Jahresschild versehen. Dann aber setzte der Regen ein und die Gäste strömten in den Stodl. Da alle Hunger und Durst mitgebracht hatten, klingelte die Kasse der Vereinsgemeinschaft kräftig. Die Gäste konnten sich an den Tänzen der Kirwapaare erfreuen, die heuer nicht um den Baum sondern auf dem "Kirwatisch" im Stodl stattfanden.

Das "Sahnehäubchen" aber setzte dieser Kirwa die Band "Live-Beat" aus Pertolzhofen auf. Bei Julia Laubmann, Melanie Müller, Stefan Deml und Thomas Schießl war nicht nur die Freude an der Musik, sondern auch der Übungsfleiß zu spüren. Die noch junge Formation lief angesichts des vollen Stodls zur Höchstform auf. Die vier Jugendlichen deckten dabei viele Musikrichtungen ab.
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