Landvolk Träger der heimatlichen Dorfkultur
Landvolk nicht wegzudenken

Vorsitzende Monika Gillitzer setzte mit ihrem auf erfrischende Weise vorgetragenen Bericht erheiternde Akzente bei der Jahreshauptversammlung. Bild: boj
Vermischtes
Niedermurach
30.04.2016
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In den 16 Jahren ihres Bestehens hat sich die Katholische Landvolk-Bewegung (KLB) zu einem bedeutenden Träger der heimatlichen Dorfkultur entwickelt. Auch im vergangenen Jahr bot die KLB wieder eine Vielzahl an kirchlich-religiösen, ideellen und gesellschaftlichen Aktivitäten für Pfarrei und Gemeinde.

Außerdem konnten sich die Mitglieder beim Vortrag zum Thema "Dankbarkeit" in deren nahezu unergründliche Tiefen begeben. Zur Jahreshauptversammlung der KLB begrüßte Vorsitzender Alfons Wittmann besonders Bürgermeister Martin Prey, den Referenten, KLB-Seelsorger Pfarrer Michael Hoch (dazu folgt ein gesonderter Bericht), den Ortsgeistlichen Pfarrer Herbert Rösl sowie eine Abordnung der Mutter-Kind-Gruppe.

In erheiternder Weise berichtete Vorsitzende Monika Gillitzer von zahlreichen Veranstaltungen und Aktivitäten. So gestalteten die Mitglieder Kreuzweg- und Maiandachten, einen Familiengottesdienst, die Kinderkreuzverehrung am Karfreitag mit über 40 Kindern sowie eine meditative Kreuzverehrung am Abend. Mit rund 30 Kindern wurde ein Muttertagsgeschenk gebastelt, der dritte Altar an Fronleichnam gestaltet, die Walburgiskapelle geputzt, die Cafeteria beim Pfarrfest betrieben und eine Altkleidersammlung organisiert.

Zahlreiche Angebote


Im Angebot hatte die KLB auch eine Familienwanderung, Theateraufführungen in Vohenstrauß und auf der Luisenburg, eine Ritter-Lesenacht auf Burg Trausnitz und einen Weidenflechtkurs. Das Weihnachtskonzert der Chorgemeinschaft St. Georg aus Pressath, der "Bunte Abend" am Faschingssonntag sowie das Fastenessen markierten erfolgreiche Höhepunkte im Vereinsjahr.

Monika Gillitzer sprach von einer ausgewogenen Mischung der Programmpunkte, die für jede Altersgruppe etwas anzubieten hatte. Für seine überaus zuverlässige Arbeit dankte Vorsitzender Alfons Wittmann dem Vorstandsteam sowie allen, die sich mit ihrem Ideenreichtum in den Verein einbrachten.

Von einer soliden Finanzlage berichtete Kassiererin Inge Roßmann. Bis auf eine Ausnahme stellten sich alle Veranstaltungen von kostendeckend bis gewinnbringend dar. Dies ermöglichte es der KLB, aus den Fastenessen 2015 und 2016 zweimal jeweils den auf 1000 Euro aufgestockten Betrag an die Misereor-Fastenaktion zu spenden.

Einen Abriss über die vielfältigen Aktivitäten der Mutter-Kind-Gruppe gab Christine Blab. Demnach treffen sich wöchentlich am Montag derzeit 19 Kleinkinder bis zum Kindergartenalter mit ihren Müttern in der Mehrzweckhalle. Spiel und Spaß für die Kleinen sind Schwerpunkte der Treffen, Kennenlernen und Erfahrungsaustausch ein willkommener Nebeneffekt für die Mütter, ein kleiner Faschingsumzug mit anschließendem Kinderfasching am Faschingsdienstag der Höhepunkt der vielen Unternehmungen.

Lob vom Bürgermeister


In seinem Grußwort hob Bürgermeister Martin Prey das interessante Programmangebot des Landvolks hervor, welches einmal mehr eine echte Bereicherung für das dörfliche Leben darstellte. Er freute sich, dass die Mutter-Kind-Gruppe unter dem Dach der KLB einen so großartigen Zuspruch erfährt. Martin Prey würdigte die Arbeit des Vorstandsgremiums, in der stets der Mensch im Mittelpunkt stehe und die mit ihren Ideen einen beachtlichen Beitrag für eine liebenswerte und lebendige Pfarrei und Gemeinde leiste.
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