Nun dauert es nicht mehr lange mit dem sicheren Internet in der Gemeinde Niedermurach.
Glasfaser für neues Zeitalter

Sie setzten symbolisch den Spatenstich für den Bau des schnellen Internets in den Ortsteilen von Niedermurach: (von links) Bauleiter Martin Brey und Vorarbeiter Jürgen Winter von der Firma Nibler, Bürgermeister Martin Prey, VG-Leiter Anton Brand, Amplus-Kommunalbetreuer Dr. Johannes Böhm und Andreas Angelo von Amplus. Bild: frd
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Niedermurach
13.07.2016
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Nun dauert es nicht mehr lange mit dem schnellen Internet in der Gemeinde Niedermurach. In spätestens drei Monaten sollen alle Ortsteile angeschlossen sein. Der Spatenstich für das Projekt "Glasfaser bis ins Haus" ist erfolgt.

Bürgermeister Martin Prey und der Amplus-Kommunalbetreuer Dr. Johannes Böhm haben zusammen mit dem Leiter der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Oberviechtach, Anton Brand und Mitarbeitern der Tiefbaufirma Nibler sowie Amplus-Mitarbeitern als Zeichen der schon laufenden Tiefbauarbeiten symbolisch die ersten Spatenstiche gesetzt.

Noch in diesem Herbst haben damit 130 Adressen Zugang zum Highspeed-Internet des Breitband- Netzbetreibers aus Teisnach. All diese Haushalte haben damit den Vorteil, dass sie "Glasfaser bis ins Haus" bekommen und damit mit bis zu 200 Megabit versorgt werden. Damit haben sie die ideale Bandbreite für einen modernen Internet Service wie IPTV, Cloud-Applikationen und Streaming-Dienst. Gewerbetreibende können sich mit festen IP-Adressen, hohen Upload-Raten und überdurchschnittlicher Netzstabilität für das neue Internetzeitalter rüsten.

Mit rund 34 Kilometer Glasfaserkabel stellt Amplus die schnelle Verbindung zum World Wilde Web her. Beinahe jeder Haushalt außerhalb des Dorfkerns erhält gemäß dem Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung kostenlos einen Glasfaser-Hausanschluss und eine Bandbreite von mindestens 30 Megabit/Sekunde. In Mantlarn, Wagnern, Sallach, Altweichelau, Braunsried, Schwaighof, Nottersdorf, Höflarn, Enzelsberg, Rottendorf, Voggendorf, Reichertmühle und Ödhöfling verlegt Amplus derzeit Rohrverbände mit Speedpipe für jedes Anwesen, wodurch einige Grundstücke eine erhebliche Wertsteigerung erhalten.

Die Wirtschaftlichkeitslücke für diesen zweiten Ausbauteil beträgt nun 1 099 557 Euro, wofür nach den neuen Richtlinien eine Förderung von 80 Prozent (maximal 879 000 Euro) erfolgt. Die Baumaßnahmen haben bereits begonnen und es wird zeitnah noch eine Aufklärungsversammlung dazu geben. Es wird geraten, vorher keine neuen Verträge mit Netzanbietern abzuschließen, da dadurch Nachteile entstehen könnten. Der Termin der Informationsveranstaltung wird rechtzeitig auch in der Tageszeitung bekanntgegeben.
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