Pertolzhofen läutet ausgelassene Kirwa-Festtage ein
Kirwa drückt Lebensfreude aus

Mit viel Schwung ist Pertolzhofen ins Kirwa-Wochenende gestartet. Über den ganzen Abend hinweg wurde fleißig das Tanzbein geschwungen. Das Party-Volk war von Beginn an in bester Kirwastimmung. Bild: frd (3)
Vermischtes
Niedermurach
01.10.2016
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"Wer hod Kirwa - mir ham Kirwa." Schon am frühen Freitagabend schallte der Schlachtruf durch den Vereinsstodl. Die Kirchweih-Feierlichkeiten in Pertolzhofen haben am vergangenen Wochenende schnell Fahrt aufgenommen.

Niedermurach-Pertolzhofen. Die "Kirwan" sind - gerade in der Oberpfalz - ein Stück überliefertes Kulturgut. Dabei wird zwischen der "Allerweltskirwa" und dem Weihetag der örtlichen Kirche unterschieden. Wie in anderen Orten auch, wird in Pertolzhofen gleich zwei Mal gefeiert. Hier fällt die "Bertzhofer Kirwazeit" seit einigen Jahren mit dem Münchner Oktoberfest zusammen.

Zünftiger Auftakt


Im Vereinsstodl startete das Kirwa-Volk am Freitag mit einem zünftigen Festauftakt in die Feier-Tage. Für die Einstimmung sorgte zunächst die "Bertzhofer Kirwamuse", während die Partyband "Die Ochsen", die in Pertolzhofen schon mehrfach ein musikalisches Feuerwerk abgebrannt haben, später das Stimmungsruder übernahmen. Schon am frühen Abend war von den "Kirwamoidln und -boum" immer wieder der Ruf "Wer hot Kirwa - mir ham Kirwa" zu hören. Damit drückten sie ihre Freude auf das vor ihnen liegende Festwochenende aus.

Die "Ochsen" auf der Bühne nahmen diese gute Stimmung auf und versprachen der Jugend aus der Region "I rock die heit Nacht, bis der Tanzbod'n kracht". Den beiden Mädels, die an diesem Abend Geburtstag hatten, schenkte die Band musikalisch eine "Reise nach Ibiza" und spielte ihnen ein extra Ständchen.

Kondition einteilen


Weiter ging die Party und "an Tagen wie diesen" konnten alle "Kirwa-Leit'" ihrer Lust aufs Feiern freien Lauf lassen. Die jungen Leute aus Pertolzhofen zeigten einmal mehr, dass sie "wie der Lump am Stecka" tanzen können und mit Dirndl und Lederhose auch zu bayerischer Tradition stehen. Lange war dabei kein "Ende in Sicht" - wer eine kleine Verschnaufpause brauchte, konnte sich an der verlängerten Bar im Obergeschoss des Vereinsstodls stärken. Schließlich galt es, sich die Party-Kondition schon etwas einzuteilen, da schon am Sonntag die "Bertzhofer Kirwa mit Vollgas weiterging (weiterer Bericht folgt).
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