Rathauskonzerte Nittenau von 2. bis 9. August: Kurt Seibert spielt Sonaten von Beethoven
"Neues Testament" der Klavierspieler

Nach seiner Emeritierung hat sich Kurt Seibert nun vorgenommen, alle 32 Klaviersonaten noch einmal neu zu studieren und auf dem Hintergrund seiner Erfahrungen zu gestalten. Bild: hfz
Kultur
Nittenau
31.07.2015
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Bis heute gelten Beethovens Klaviersonaten als zeitlos, einzigartig und unantastbar wie ihr Schöpfer selbst. Was ist dran am Mythos Beethoven und was macht seine Klaviersonaten so außergewöhnlich? Hans von Bülow erhob sie einst zum "Neuen Testament", zum heiligen Evangelium eines jeden Klavierspielers. Ein vielzitiertes "Glaubensbekenntnis" mit Gültigkeitsanspruch. Doch ist an diesem Zitat etwas dran?

Antworten geben die Gesprächskonzerte vom Sonntag, 2., bis Freitag, 9. August, im Rathaus Nittenau, wo Pianist Kurt Seibert an vier Abenden Beethoven-Sonaten aus verschiedenen Schaffensperioden vorstellt. Angefangen von frühen Sonaten aus op. 2 (2. August) über die Klassiker "Appassionata" (4. August) und "Sturmsonate" (7. August) bis hin zum mythenumnebelten op. 111 (9. August). Unterhaltsam und informativ erläutert Seibert nicht nur die einzelnen Werke, sondern vermittelt auch interessante Einblicke in kulturgeschichtliche Hintergründe.

Kurt Seibert, Initiator der Nittenauer Rathauskonzerte, ist emeritierter Professor für Klavier und Kammermusik an der Hochschule für Künste in Bremen. In der Region kennt man ihn als Gründer der Weidener Max-Reger-Tage und Leiter des "Schwandorfer Klavierfrühlings". Ein Schwerpunkt seiner Konzerttätigkeit sind Gesprächskonzerte zu verschiedenen Themen.
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