35 Workshops im Vorfeld absolviert - Auch die Sicherheit thematisiert - "Walli" im Einsatz
Mit Kreativität das Schulfest bereichert

Mit Objektkünstler Florian Zeitler aus Teublitz (rechts) fertigten Schüler den neuen Schulfisch "Walli" an. Den aus einem Metallgerüst bestehenden Rohling füllten die Kinder mit Stroh. Die Oberfläche wurde aus Beton geformt und anschließend noch bemalt. Nun dient "Walli" den Schülern als Sitzgelegenheit in der Pause. Bild: mos
Lokales
Nittenau
18.05.2015
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Eine Woche lang hatten die Kinder eifrig geübt, dann ging's auf die "Bühne": Die knapp 400-köpfige Schulfamilie der Grund- und Mittelschule Nittenau feierte ihr diesjähriges Schulfest.

Für die Schüler standen vergangene Woche 35 Workshops mit den verschiedensten Angeboten zur Auswahl. Sie wurden teilweise von Eltern oder Leitern übernommen. Die Kinder aller Klassen konnten ihre Talente beim Volkstanz, Gitarre spielen, der Projektgruppe "Sicherheit am Schulweg", Einrad fahren oder Bewegung und Tanz einbringen.In der Aula begrüßte Rektor Ernst Deißler auch Bürgermeister Karl Bley sowie Pfarrer Adolf Schöls und Ruhestandspfarrer Konrad Brunner zum Fest.

Die Schulband

Bei Lehrerin Monika Karg und der externen Workshop-Leiterin Sonja Götzer konnte das Gitarrenspiel beschnuppert werden. "Die Trommlerbande" bastelte unter der Anleitung der Lehrerin Nicola Müller eine Trommel aus einem Blumentopf und Butterbrotpapier. Ein besonderer Höhepunkt war die extra für das Schulfest zusammengewürfelte neue Schulband.

In der Turnhalle wurden Vorführungen auf dem Einrad und dem Trampolin geboten. Bei "Bewegung und Tanz" und bei "Tanzen macht fit" sahen vor allem die Mädchen ihre Interessen vertreten. Für die Kleinsten wurde Kinderschminken angeboten. Außerdem fand ein Bücherflohmarkt statt. Mit einem Schattentheater wurde die Geschichte von "Die kleine Hexe" gezeigt.

Im ganzen Schulhaus sowie im Freigelände verteilten sich verschiedene Ausstellungen. Bei den Aufführungen in der Aula brachte sich auch die Projektgruppe "Sicherheit am Schulweg" mit einer Power-Point-Präsentation ein. Hier wurden die Parksituationen vor und nach der Schule am Jahnweg aufgezeigt. Die Stadtverwaltung wurde darum gebeten, regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen zu starten. Die Parkplätze neben dem Fußgängerüberweg sollten freigehalten werden, damit die Situation übersichtlicher wird, Eltern Fahrgemeinschaften bilden, so würde sich das Verkehrsaufkommen reduzieren. Auch ein gefahrloses Ein- und Aussteigen im Einbahnverkehr nannten die Schüler gleich als Lösung der Verkehrsproblematik.

Auch an die Vorbildfunktion der Eltern wurde appelliert. Die Sicherheit der Schüler liegt der Schulleitung am Herzen. Deshalb wurde dieser wichtige Punkt mit in das Programm des Schulfestes aufgenommen.
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