Abschluss der Museumssaison mit einem Vortrag über bekannte Persönlichkeit
"Der Metz" und sein Wirken

Lokales
Nittenau
25.09.2014
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In der Stadt am Regen ist "der Metz" relativ vielen Leuten bekannt, hauptsächlich durch seine "Geschichte des Marktes Nittenau", die 1960 wieder aufgelegt worden war. Die kompakte chronologische Übersicht über die Ereignisse der letzten 1000 Jahre bietet immer noch den leichteren Zugang zur Geschichte als jedes Heimatbuch.

In Regensburg ist Josef Metz auch einem Teil der Bevölkerung bekannt, dort aber eher als "Präses Metz". Der junge katholische Gesellenverein erhielt in ihm den ersten "Vater", der sich um seine Buben kümmerte. Metz, selbst aus einer Regensburger Schlosserfamilie stammend, wurde Priester, Kooperator in Nittenau, ging für einige Jahre zurück nach Regensburg und kam schließlich in seine zweite Heimat. "Wirkmächtig" kann man ihn nennen, denn unzählige Projekte stieß er an, scharte die Gleichgesinnten in vielen Gruppierungen um sich. Sein Porträt gibt ihm den Anblick eines zupackenden Menschen; die Nittenauer haben es ihm gedankt, indem sie ihn zum ersten Ehrenbürger machten.

Die vielschichtige Persönlichkeit wird am Sonntag, 5. Oktober, 17 Uhr im Museum vorgestellt. Dies ist gleichzeitig die Abschlussveranstaltung der Museumssaison, denn Metz hat es auch erreicht, 1889 eine gute und teure Uhr zu finanzieren, die Mannhardt'sche Turmuhr. Der Eintritt zum Vortrag von Dr. Johann Schmuck ist frei.
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