Aktion des Ministeriums im Kindergarten umgesetzt - Wichtige Hinweise
Was ins Frühstück gehört

Beim Sinnenparcours erschnupperten die Kinder die verschiedensten Aromen. Bild: Schieder
Lokales
Nittenau
24.10.2014
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Mit dem Frühstück fängt nicht nur der Tag an. Es ist auch der erste von sechs Schritten des Projekts "Gesund und fit im Kinder-Alltag", einer Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Im Kindergarten St. Monika startete die "Frühstückswoche als Türöffner".

Angesprochen sind dabei Eltern und ihre Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Als Fachreferentin stand Christina Ruhland zur Verfügung, ebenso Ökotrophologin Johanna Baumer. Im Turnraum der Kindereinrichtung war eine Bücherausstellung aufgebaut. Hier konnten sich die Erwachsenen per Fachliteratur über kindgerechte Ernährung informieren.

Neben der ernährungsphysiologischen Seite waren viele Anregungen enthalten, wie das Essen optisch so aufgewertet wird, so dass die Kleinen gerne zugreifen. Einiges davon wurde daneben auch Ansprechendes angeboten. "Von wegen langweiliges Pausenbrot": Bunte Spieße mit Obst, Gemüse, Brot und Wurst, gesunde Brotaufstriche - mit relativ wenig Aufwand werden ein gesundes Frühstück oder Brotzeiten für den Kindergarten und unterwegs zubereitet. Kaum ein Kind konnte hier widerstehen.

Auch Tücken

Die Werbung ist voll mit dem Lobpreis für spezielle Kinderprodukte, die allesamt als gesund dargestellt werden. Bei dieser Aktion wurde deutlich gemacht, dass gerade diese speziellen auf Kinder zugeschnittenen Müslis und Joghurts sehr viel Zucker enthalten. Das Tückische daran sei, dass dies dem Verbraucher oft nicht bewusst werde.

Die Ausstellung zeigte gesunde Alternativen auf: Beispielsweise können Haferflocken mit Milch, Joghurt und Obst aufgepeppt ohne Reue genossen werden. Bei einem Sinnesparcours mit Riechen und Fühlen konnten die Kinder und ihre Eltern die verschiedensten Geschmacksrichtungen und Aromen erkennen. Was soll in die Frühstücksbox? Die Kinder wählten vom Frühstücksbuffet aus, was sie von den gesunden Speisen am liebsten mit in den Kindergarten nehmen wollen. Auch die Getränke spielen eine im wahrsten Sinne des Wortes "gewichtige" Rolle bei der Ernährung. Zuckerreiche Limonaden und reine Säfte löschen den Durst kaum, Wasser und Saftschorlen dagegen schon und belasten das Kalorienkonto kaum.

Der dreitägigen Aktion zugrunde liege der Gedanke, Eltern dazu zu bewegen, ihren Kindern eine gesunde Brotzeit mitzugeben, so Christina Ruhland. Neben dem Kindergarten St. Monika Nittenau mit Leiterin Carolin Sauer seien im Landkreis Schwandorf noch Einrichtungen in Schwarzenfeld, Högling und Nabburg ausgewählt worden. Als Ansprechpartnerin für die Organisation fungiert Elisabeth Obendorfer.
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