Alexander Maria Wagner gastiert auf Schloss Stefling - Laptop ist weg
Ein Komponist am Klavier

Alexander Maria Wagner. Bild: hfz
Lokales
Nittenau
14.11.2014
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Opfer eines Diebstahls zu werden, ist angesichts des materiellen Schadens schon schlimm genug. Kommt ein Laptop weg, wie im Fall von Gundula Liebisch, ist der Verlust weitaus größer. "Alle Kontaktdaten waren plötzlich weg - alle Adressen und Telefonnummern", schildert Gundula Liebisch ihren Schreck, der sich nach Entdecken des Fehlens des Laptops aus ihrem Auto bei einem Aufenthalt in Italien noch steigerte.

Schmerzlich bewusst wurde ihr dadurch, dass sie die Menschen nicht mehr erreichen konnte, zu denen sie seit Jahren Kontakt hält. Sie alle hatten von ihr stets Einladungen zu ihren Veranstaltungen auf Schloss Stefling erhalten. Eine Freundin von ihr hatte zwar noch einige Kontakte gespeichert, aber bei weitem nicht alle. Gundula Liebisch bittet daher alle Interessenten, sich mit ihr in Verbindung zu setzen, unter Telefon 09436 3 00 96 04 oder per Fax unter 09436 3 00 96 07. Auch im Hinblick auf den Klavierabend mit Alexander Maria Wagner, der am kommenden Samstag um 19.30 Uhr in den Räumen von Schloss Stefling stattfinden wird.

Übertitelt ist die Veranstaltung mit "Temperament und Tastenkunst". Durch seine außergewöhnliche Fähigkeit, harmonische Zusammenhänge zu durchschauen und sie auch improvisatorisch anzuwenden, fing Alexander Maria Wagner schon im Alter von sieben Jahren an, seine Fantasien niederzuschreiben. Er begann auf die natürlichste Weise zu komponieren, erzählt Gundula Liebisch. Seit 2007 studiert der 19-Jährige bei Franz Hummel Klavier und Komposition. Zusätzlich arbeitet er mit Professor Pavel Gililov am Salzburger Mozarteum.

Alexander Maria Wagner besuchte zahlreiche Meisterkurse für Klavier, unter anderem bei Carmen Piazzini, Theodor Breu und Jan Gottlieb Jiracek. Regelmäßig gibt er inzwischen Klavierabende und seine Kompositionen finden zunehmend Beachtung.

Neben Klavier- und Kammermusik schreibt der junge Komponist mit zunehmender Begeisterung für große Besetzungen, wie Chor und Orchester, was bei dem durchschlagenden Erfolg seiner ersten Riesen-Partitur nicht verwunderlich ist.
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