Am Sonntag Blick in die Ausstellung mit dem Thema "Nachkriegszeit" - Am Abend Sagenwelt
Am Denkmal-Tag ins Stadtmuseum

Auch Stundenpläne aus der Nachkriegszeit sind beim "Tag des offenen Denkmals" bei der Ausstellung im Stadtmuseum zu sehen. Damals war der Samstag ein ganz normaler Schultag. Bild: hfz
Lokales
Nittenau
12.09.2015
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Am zweiten Sonntag im September ist "Tag des offenen Denkmals". Er trifft wie jedes Jahr auf den Sonntag nach Mariä Geburt, der seit etwa 700 Jahren auch als Markt-Tag in Nittenau gilt. Damit ist der Marktsonntag selber schon eine Art offenes Denkmal, auch wenn das den wenigsten bewusst ist. Mariä Geburt bedeutet zudem das Patrozinium der Pfarrkirche.

Wie jedes Jahr ist auch das Stadtmuseum geöffnet. Gezeigt wird bekanntlich die Ausstellung "Kindheit und Jugend in Kriegs- und Nachkriegszeit". Die Kinder und Jugendlichen können hier ihren eigenen Ausstellungskatalog malen oder auch - die etwas älteren - sich durch den "Kinderkatalog" zu den Hintergründen mancher gezeigten Dinge informieren.

Die Besucher können die Ausstellung im Schnelldurchgang anschauen oder auch alle Erinnerungen der "Kinder von damals" lesen. Für die Schüler gibt es Stundenpläne nach alter Vorlage. Damals war es völlig normal und in Ordnung, dass die Kinder am Samstag in die Schule gingen, waren doch auch ihre Eltern samstags in der Arbeit. So ändern sich die Zeiten, und auch das könnte nach einem Besuch als Eindruck bleiben: Die gute alte Zeit war einfach auch nur normal. Am Abend gibt es ab 19 Uhr schaurig-schöne Sagen. Wie mehrfach berichtet, wird "aus der wilden Oberpfalz" erzählt. Der Eintritt beträgt fünf Euro. Bei schönem Wetter findet die Veranstaltung im Museumsgarten statt.
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