Anschluss für Asang und Diepenried - Kosten belaufen sich auf rund 850 000 Euro
Am öffentlichen Abwassernetz

Bürgermeister Karl Bley und städtischer Bauamtsleiter Josef Fellner (zweiter von links) begutachten mit Vertretern der Planer und der bauausführenden Firma eines der Pumpwerke in Asang.
Lokales
Nittenau
10.11.2015
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"Nach zirka einjähriger Bauzeit sind nun die Ortsteile Asang und Diepenried mit rund 90 Einwohnern an das öffentliche Abwassernetz angeschlossen", sagte Bürgermeister Karl Bley bei der Abnahme vor Ort in Asang: Mit dabei waren auch die Planer und die bauausführende Firma.

Der Anschluss sei über eine etwa 2,8 Kilometer lange Druckleitung an die Abwasseranlage Bodenstein erfolgt, dessen Abwasser in der Ortsteilkläranlage Bodenstein behandelt werde, verriet Bley. Außerdem seien in den Ortsteilen Asang und Diepenried 760 Meter Freispiegelkanäle verlegt und vier Pumpwerke errichtet worden. Die Kosten belaufen sich auf zirka 850 000 Euro. Neben den Anschlussbeiträgen in Höhe von rund 200 000 Euro erhalte die Stadt staatliche Zuwendungen von rund 450 000 Euro. Die Kanalbauarbeiten seien von der Firma Prechtl aus Neukirchen Hl. Blut ausgeführt worden. Die maschinentechnische Ausrüstungen der Pumpwerke stamme von der Firma Scharr Tec aus Neukirchen.

Die Planung und Bauleitung hatte das Büro Bauer Beratende Ingenieure aus Regensburg inne. Mit involviert waren die Kreiswerke Cham, die die Wasserleitung in Asang und einem Teilbereich von Diepenried erneuert hatten. Das Straßenbauamt hat laut Bley veranlasst, die Ortsdurchfahrt in Asang mit einer neuen Deckschicht zu versehen. Die Überquerungshilfe sei nicht realisiert worden, bedauerte das Stadtoberhaupt. Diese wäre nur mit einer Gehwegabrundung machbar gewesen. Jedoch habe sich die Bevölkerung dagegen ausgesprochen. Leider halten sich nicht alle an die vorgeschriebene Geschwindigkeit, so dass die Maßnahme nicht ganz zufriedenstellend abgeschlossen werden konnte, bedauerte Bley.

Er dankte den Anwohnern für ihr Verständnis wegen der Beeinträchtigungen während der Baumaßnahme sowie den Mitarbeitern der bauausführenden Firma, die ein Gespür für die Leute gehabt haben. Eigentlich hätte die Maßnahme schon eher beendet sein sollen. Josef Fellner vom städtischen Bauamt sagte, dass es aufgrund von Nachverdichtungsarbeiten im Straßenbereich zu Verzögerungen gekommen sein. Zudem habe es zwei Wochen lang durchwegs geregnet, was den Waldweg aufgeweicht habe und ebenfalls zu Beeinträchtigungen geführt habe.
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