Auf das Eis gewagt

Die Stockschützen ermittelten ihre Vereinsmeister auf Natureis. Bild: hfz
Lokales
Nittenau
11.02.2015
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Geht es, oder geht es nicht? Eine spannende Frage, die von den Stockschützen kurzerhand beantwortet wurde. Es ging. Die Vereinsmeisterschaft wurde zum "kribbelnden Erlebnis".

Die Stockschützenabteilung des TSV Nittenau nutzte kurzfristig die Witterung, um die Wintermeisterschaft auf Natureis auszutragen. Am Samstag fanden sich acht Mitglieder auf dem Schleifweiher ein, um die Bahnen zu präparieren. Etwas Skepsis machte sich bei den Arbeiten schon breit, denn die Eisdicke lag eher an der Untergrenze. Am Sonntagvormittag musste man dann nochmal ausrücken, um den während der Nacht gefallenen Schnee zu beseitigen.

Am Nachmittag begrüßte Abteilungsleiter Rudolf Stangl die Aktiven und im Losverfahren wurden die sechs Mannschaften zusammengestellt. Ausgetragen wurde das Turnier mit einer Hin- und Rückrunde, wobei aber aus Zeitgründen jeweils nur vier Kehren möglich waren. Mehrere kräftige Schneeschauer trübten den Spaß am Turnier nicht und nach drei Stunden standen die Sieger fest. Es war auch höchste Zeit, um den Weiher trockenen Fußes verlassen zu können, denn aus vielen Löchern blubberte das Wasser heraus. Das rettende Ufer erreichten die Schützen nur noch über Bretter.

Knapper Ausgang

Die Siegerehrung ging anschließend im Vereinsheim über die Bühne. Den ersten Platz belegte das Team Michael Jobst, Lothar Kubsch, Karl Seidl und Gerhard Obleser mit 16:4 Punkten, gefolgt von Rudolf Stangl, Max Kiendl, Lothar Pöllinger, Rudi Wolf mit 15:5 und Josef Riederer, Peter Graßl, Renate Gottfried und Günther Lichtenwald mit 10:10 Punkten.

Stangl rief auch in Erinnerung, dass am 22. Februar die Jahreshauptversammlung der Sparte, dieses Mal wieder mit Neuwahlen, stattfindet.
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