Auf großer Tour im Bayerwald

Die Teilnehmer erfuhren eine intensive Schulung, die nebenbei Spaß machte. Bilder: hfz (2)
Lokales
Nittenau
02.09.2015
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Zum einen stand der Spaß im Vordergrund, zum anderen waren die jungen Mountainbiker aber auch tüchtig gefordert. Sogar eine Königsetappe stand auf dem Programm.

Für das zweite Mountainbike-Lager für Kinder und Jugendliche reisten 13 Nachwuchsradler der TSV-Radsportabteilung in die Jugendherberge nach Lam. Neben dem gemeinsamen Ausflug standen Mountainbike-Touren in den Bergen um den Lamer Winkel auf dem Programm.

Wie im Training wurden die Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 16 Jahren in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Übungsleiter Michaela Bock und Alois Oberberger sowie Manfred Pöllinger und Michael Mangelkramer führten die Gruppen auf den bereits vorher ausgearbeiteten Touren. Zunächst ging es für die Jüngeren zum "Kolmberger Kircherl" und über den Arracher Seepark wieder zurück zur Jugendherberge, während die Größeren sofort hoch hinaus wollten und deshalb einen Gipfel des Hohen Bogen mit den ehemaligen Radartürmen auswählten. Tags darauf nahm sich die zweite Gruppe ihren Höhepunkt vor: den Lamer Hausberg - den Osser war das Ziel. Nach langem, steilem Aufstieg ging es die letzten Meter zu Fuß auf den Gipfel. Dann folgte eine steinige Abfahrt bis vor die Haustüre der Unterkunft. Die erste Gruppe hatte an diesem Tag ausnahmsweise keinen Gipfel anvisiert, dafür ging es auf einsamen Wegen mit perfekten Mountainbike-Passagen rund um Lam.

Den Arber hinauf

Die Königsetappe stand schließlich bei der Gruppe eins am Plan. Dabei sollte es der Arber sein. Über den Ecker Sattel ging es bis zum Gipfel des großen Arbers. Nach schöner Abfahrt traf man sich mit der Gruppe zwei zu deren Tagesziel, dem kleinen Arbersee. Die Jüngeren erreichten den See nach Anfahrt über die Osserhänge und den Brennessattel. Am Tagesende standen bei ihnen 850 Höhenmeter und bei den Älteren 1370 Höhenmeter auf dem Tacho.

Die Jugendlichen zeigten vier Tage ihre gute Radbeherrschung. Ohne Schwierigkeiten meisterten sie die technisch anspruchsvollen Wege. Die Gruppe zwei fuhr insgesamt 80 Kilometer und 2200 Höhenmeter, die erfahrenen Radler der Gruppe eins "strampelten" stolze 140 Kilometer und 4500 Höhenmeter.

Die Übungsleiter waren begeistert über die Leistungsfähigkeit und das Können ihrer Schützlinge auf dem Rad, aber auch über das positive Gruppenverhalten. Aufgrund der Ansprüche der Touren hatte der Ausflug jedoch eher den Charakter eines Trainingslagers mit viel Spaß und gemeinsamen Stunden.
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