Auf sie ist stets Verlass

Langjährige Mitglieder wurden für ihre Treue zur Feuerwehr Bergham durch Vorsitzenden Karl-Heinz Stich (links) ausgezeichnet. Bürgermeister Karl Bley (rechts) gratulierte. Bild: Schieder
Lokales
Nittenau
08.01.2015
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Die Einsatzpalette bei den Aktiven reicht vom Brand bis zur technischen Hilfeleistung. Hinzu kommen zahlreiche Vereinsaktivitäten. Die Bilanz macht deutlich, dass die Stützpunktfeuerwehr für alle Fälle gerüstet ist.

Eine beeindruckende Bilanz legte der Vorstand der Stützpunktfeuerwehr Bergham bei der Jahreshauptversammlung am Dreikönigstag im Landgasthof Schmidbauer vor. Kommandant Franz Schuierer schilderte dabei das abgelaufene Dienstjahr 2014 mit vielen Einsätzen. Was sich hinter den nüchternen Zahlen verbirgt, das zeigten die Bilder von den verschiedenen Einsätzen. "Da sind mehrere Schutzengel mitgeflogen", kommentierte Schuierer die bedrohlich anmutenden Situationen und die vielsagend zerstörten Fahrzeuge.

Die Berghamer Wehr absolvierte 67 Einsätze. Sie gliedern sich auf in neun Brände, 33 technische Hilfeleistungen, 14 Sicherheitswachen, vier freiwillige Leistungen sowie sieben Fehlalarme. Letztere seien durch Brandmeldeanlagen ausgelöst worden, ergänzte der Sprecher.

Auch ein Absturz

Bei den technischen Hilfeleistungen handelte es sich unter anderem um einige Türöffnungen im Zuge der Amtshilfe, Personenrettungen, Verkehrsunfälle, einen drohenden Gebäudeeinsturz, eine Suchaktion sowie den Absturz eines Kleinflugzeuges. Um die Einsatzkosten möglichst gering zu halten und nur mit einer Mindeststärke auszurücken, seien die Aktiven von ihm über Handy verständigt worden, so Schuierer.

Bei den 67 Einsätzen leisteten die 689 Aktiven 1340 Einsatzstunden. Um den Ausbildungsstand zu halten,gab es 26 Übungen, drei Übungen seien mit anderen Feuerwehren aus dem Stadtgebiet abgehalten worden. Theoretisches Wissen wurde an 21 Ausbildungsabenden vermittelt. Bei der Orts- und Objektkunde seien Gebäude und Einrichtungen im Feuerschutzbereich besichtigt worden. Hierbei haben die Aktiven 1260 Stunden geleistet, davon 820 Stunden Praxis und 440 Stunden Theorie.

Im Mai 2013 sei die Kindergruppe "Löschdrachen" gegründet worden. Hier dankte Schuierer dem Leiter der Kinderfeuerwehr, Reinhard Weber, sowie dessen Team für die aufgewandte Zeit. Die Jugendgruppe habe sich der Prüfung des Bayerischen Jugendwissenstests unterzogen. Für die gezielte Ausbildung dankte der Kommandant den Jugendwarten Tobias Aumann und Stefan Bauer. 32 Aktive wurden mit dem "Abzeichen für Hochwasserhelfer" durch den bayerischen Staat bedacht. Für die Wartung und Pflege des Gerätehauses und der Fahrzeuge dankte Schuierer den Gerätewarten Christian Sandner, Sebastian Bock, Martin Griesbeck und Matthias Markl, die hierfür 255 Stunden leisteten.

Thomas Söllner fungierte als Hausmeister und erbrachte zudem 65 Stunden für Umbau- und Renovierungsarbeiten. Manuel Ziegler nahm sich der Pflege des Schlauchmaterials an. Für die laufende Pflege der Atemschutzgeräte sorgten Christian Goos und Matthias Lautenschlager. Andreas Zierer widmete sich der EDV-Verwaltung, Daniel Reil überarbeitete die Homepage der Wehr.

Schuierer dankte auch der Stadt mit Bürgermeister Karl Bley und Sachbearbeiterin Ingrid Seebauer. Die Kommune habe einen Gesamtbetrag in Höhe von 3000 Euro zur Verfügung gestellt. Damit könne die Wehr die benötigten Gerätschaften beschaffen. Der Kommandant dankte auch den Arbeitgebern für die Freistellung der Funkwecker-Träger bei den Einsätzen. Über den weiteren Verlauf der Versammlung werden wir noch berichten.
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