Besserung bei Leerständen

Cordula Körber (rechts) steht weiterhin an der Spitze der Werbegemeinschaft Nittenau. Dritter Bürgermeister Jürgen Kuprat (links) würdigte die Aktivitäten des Vereins. Bild: Schieder
Lokales
Nittenau
05.02.2015
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Der kulinarische Abend auf dem Marktplatz ist zum Markenzeichen geworden. Er ist aber nur eine von vielen Aktivitäten, mit denen sich die Werbegemeinschaft im städtischen Geschehen einbringt. Entspannung gibt es bei den Leerständen.

Bei der Jahreshauptversammlung der Werbegemeinschaft Nittenau (WGN) im Landgasthof Schmidbauer berichtete Vorsitzende Cordula Körber von derzeit 84 Mitgliedern. Insgesamt fanden 16 Sitzungen im Jahr 2014 statt. Teilgenommen habe die WGN an verschiedenen Veranstaltungen im Zuge des ISEK-Projekts. Für den kulinarischen Abend sei ein zweites eigenes Weinzelt angeschafft worden.

Im Wettbewerb

Im Berichtszeitraum konnte die WGN sieben gewerbliche Neuzuzüge willkommen heißen. Beschlossen wurde die Erstellung eines neuen Werbeflyers. Geplant sei zudem, so Körber, sich bei der Werbegemeinschafts-Mittelstandsförderung der RID-Stiftung mit einem Projekt zu bewerben. Drei Werbegemeinschaften würden ausgewählt und jeweils mit 15 000 Euro und einer zweijährigen Betreuung durch die CIMA bezuschusst. Ein Projekt dazu sei bereits in Planung, so die Vorsitzende. Kurz vor Weihnachten sei die Übergabe des Spielzeugs an Flüchtlingskinder erfolgt, das am Weihnachtsmarkt per Kinderspielzeug-Tauschbörse eingetauscht wurde. Dieter Mohr vom Arbeitskreis Marktsonntag bezeichnete dies als erfolgreiche Aktion.

Körber berichtete vom Arbeitskreis Innenstadt. In Kürze würden die Leerstände wieder weitgehend belegt sein, so dass im Grunde genommen nur mehr eine "Lücke" bestehe. Zum Thema Drogeriemarkt teilte Körber mit, dass die Genehmigung der Regierung vorliege. Wann mit dem Abriss und dem Neubau auf dem BayWa-Gelände begonnen werde, wisse man noch nicht.

Für den Arbeitskreis Kulinarischer Abend sprach Sebastian Jakob von einer erfolgreichen Veranstaltung. Auch das Organisatorische habe gut funktioniert. Otmar Weber vom Arbeitskreis Weihnachtsmarkt sagte, dass dieser in altbewährter Weise absolviert worden sei, die Teilnehmerzahl aber zurückgehe. Für Ideen und Verbesserungen sei man offen. Für den Arbeitskreis Freizeit berichtete Carola Spitzer von sieben Veranstaltungen. Geplant seien das Einladen von Referenten zur Fortbildung sowie die Teilnahme an Festen. Für den verhinderten Kassier Christian Binder legte Josef Jakob den Bericht vor. Er und Inge Plöser bescheinigten als Revisoren die einwandfreie Führung der Geldgeschäfte.

Für eine erneute Kandidatur als zweite Vorsitzende stand Carola Spitzer nicht mehr zur Verfügung. Körber dankte ihr für ihr Engagement mit einem Präsent. Dritter Bürgermeister findet es gut, dass sich der Verein am ISEK-Projekt beteiligt. Zur Drogeriemarkt-Situation kritisierte er die "bürokratischen Mühlen". Gebaut werde 2016. Insgesamt werde sich durch die Vergrößerung des Netto-Marktes ein kleines Fachmarktzentrum entwickeln.
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