Blasmusik bleibt hochaktuell

Lokales
Nittenau
01.06.2015
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Das Jubiläum besitzt absoluten Seltenheitswert. In der Stadt am Regen wurden über 200 Jahre Blasmusik gefeiert und dies geschah standesgemäß mit dem Kreismusikfest. Dabei gab es auch eine hohe Auszeichnung.

Mit dem Erzherzog-Albert-Marsch zog die Kapelle der "Neukirchner Blasmusik" mit Gerald Bink an der Spitze auf den Kirchplatz ein. Dort hatten bereits die Stadtkapelle Nittenau, das Blasmusikorchester aus der Partnerstadt Prestice und die Kapelle aus Bubach Position bezogen. Mit dem Marsch "Cantata Jubilata" eröffnete der Gemeinschaftschor das Standkonzert. Anlass war das Jubiläum "225 Blasmusik in Nittenau". Beim "Coburger Marsch" ergriff der Leiter des Orchesters Prestice, Dusan Rada, den Taktstock. Es folgte der "Marsch des Nordbayerischen Musikbundes", den der Vorsitzende der Nittenauer Stadtkapelle, Thomas Maibauer, dirigierte.

Vor 600 Besuchern

Die stellvertretende Bezirksdirigentin Martina Ferstl hatte mit dem Marsch "Cantata Jubilata" den Anfang gemacht und durfte auch bei der abschließenden Bayern- und Deutschlandhymne den Takt vorgeben. Nach dem Standkonzert formierten sich 30 Vereine aus der Region zum Festzug durch die Stadt, angeführt von den Gastgebern, der Stadtkapelle Nittenau. Schirmherr Bürgermeister Karl Bley hatte rechtzeitig schönes Wetter bestellt.

600 Zuhörer verteilten sich in der Regental-Halle zum Festkonzert mit überwiegend böhmisch-bayerischer Blasmusik. Die Kapelle aus der tschechischen Partnerstadt Prestice überraschte die Gäste mit einem Jazz-Medley.

Die Ehrennadel

Der Bezirksvorsitzende des Nordbayerischen Musikbundes, Gerhard Engel, sowie Kreisvorsitzender Joseph Ferstl gratulierten im Namen des Dachverbandes zum Jubiläum und dankten dem Ehrenvorsitzenden und Ehrendirigenten Ewald Tonollo für die Erstellung der Chronik. Sie ehrten seinen Nachfolger Thomas Maibauer für 40 Jahre "aktive Blasmusik" mit der Ehrennadel des Nordbayerischen Musikbundes in Gold. Für 30 Jahre wurde das Nittenauer Kapellenmitglied Markus Eidenhardt ausgezeichnet.

Neukirchner feiern

Die musikalischen Wurzeln der Stadtkapelle Nittenau hat Ewald Tonollo bis ins Jahr 1790 zurückverfolgt. In der Stadt bestanden lange Zeit zwei Musikkapellen, die sich 1924 zusammenschlossen.

Wesentlich jünger ist die "Neukirchener Blasmusik", die vom 7. bis 9. August auf dem Annaberg das 40-jährige Bestehen feiert. Mit Volkstanz, Goislschnalzern und viel Musik. Die Gastgeber erwarten die Namensvettern aus Österreich sowie die Blaskapellen aus Seebarn und Bubach.
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