Boliden auf neuer Strecke

Christian Graßmann jun., Schriftführer beim AC Nittenau wurde mit seinem VW Polo G40 vor zwei Wochen Gesamtsieger beim Flugplatzrennen in Plana (CZ). Am Sonntag, 9. August, wird Christian Graßmann sen., der zweite Vorsitzender des AC Nittenau, mit diesem Boliden Auto an den Start gehen. Bild: hfz
Lokales
Nittenau
06.08.2015
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Motorsport-Feeling hautnah: Der AC Nittenau richtet am Sonntag seinen 40. Automobil-Slalom aus. Die neue Strecke fordert einerseits die Fahrer heraus und bietet andererseits für die Zuschauer noch bessere Plätze als bisher. Wie immer bei freiem Eintritt.

(ch/nt) Motorsport auf Club-Ebene, das ist Enthusiasmus pur und meilenweit entfernt vom Millionengeschäft wie etwa in der Formel 1. Vor allem junge Fahrer lernen, ihre Leistungsgrenzen und die ihres Fahrzeuges zu erkennen und ihre Wagen sicher zu beherrschen. Im sportlichen Wettkampf wird in Bruchteilen von Sekunden Konzentration und Reaktion trainiert, die täglich im Straßenverkehr gefordert ist. Unverantwortliche Raser werden auch auf der Slalomstrecke keine Chance auf Erfolg haben.

Start um 8.30 Uhr

Der Automobilclub Nittenau im ADAC hat sich für das Rennen am Sonntag, 9. August, eine neue Strecke genehmigen lassen. Auf der Brucker Straße zwischen dem "Autohaus Lacher" und der Wende an der Einfahrt zu "Landmaschinen Seebauer" werden auf knapp 900 Meter die Pylonen aufgestellt sein. Start ist um 8.30 Uhr für die Nachwuchsfahrer in der Klasse "SE". Anschließend starten die seriennahen Fahrzeuge der Gruppe "G". Etwa gegen Mittag kommen die verbesserten Fahrzeuge ("F").

Die sind optisch kaum zu unterscheiden von den stark verbesserten Wagen der Gruppen "H" und "FS". Dabei werden natürlich auch die Fahrer des AC Nittenau an den Start gehen. Ihre starken und optisch brillant gebauten Rennfahrzeuge sind bayernweit bekannt - ebenso wie ihrer fahrerischen Leistungen.

Johann Seebauer vom AC erwartet ein großes Starterfeld mit tollen Autos zu erwarten, zumal die Ergebnisse sowohl für den " ADAC Städte-Slalom-Pokal", als auch für die niederbayerische Motorsportmeisterschaft gewertet werden. Zu den Favoriten zählen natürlich die auch die Fahrer des AC Nittenau , die alle in den leistungsstärksten Klassen H und FS starten werden.

Zugang zum Fahrerlager

In die Starterlisten werden sich Robert Stangl, Robert und Michael Hochmuth (alle auf Opel Kadett C Coupe und Opel Astra), Christian Graßmann sen. auf VW Polo G40 und Karl-Heinz Thiel (NSU TT oder Ford Escort MK2) eintragen. Die Wagen haben zwar teils schon Jahrzehnte auf dem Buckel, blitzen aber wie frisch aus dem Autohaus.

Durch die Unterstützung von "Auto Lacher" und in Verbindung mit dem Parkplatz bei "Lidl" werden die Zuschauer beste Gelegenheit haben, die rasanten Kurvenfahrten und vor allem die Wende zu beobachten.

Fahrerlager offen

Das ebenfalls zugängliche Fahrerlager wird auf dem Parkplatz der Firma "Evoguard" an der Dr.-Hermann-Kronseder-Straße eingerichtet, wo die Piloten natürlich auch fürs Fachsimpeln zur Verfügung stehen. Der Eintritt ist wie immer frei.

Die Schirmherrschaft hat wieder Bürgermeister Karl Bley übernommen, der auch bei der Siegerehrung am Ende der Veranstaltung den Pokal für den Gesamtsieger, den "Preis der Stadt Nittenau" übergeben wird.
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