Das positive Bild exportieren

Die Ein- und Ausstiegsstellen für die Bootswanderer wurden im vergangenen Jahr neu gestaltet. Bild: hfz
Lokales
Nittenau
04.02.2015
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In herrlicher Landschaft gelegen, bietet die Stadt am Regen beste Voraussetzungen für Erholung, verbunden mit sportlicher und kultureller Betätigung. Die Bilanz des Touristikbüros beinhaltet einen positiven Trend. Darüber hinaus gibt es noch einiges zu tun.

Im Touristikbüro laufen die Fäden zusammen. Ein enormer Arbeitsaufwand muss bewältigt werden. Dies wurde deutlich, als Hermann Riedl bei der Sitzung des Hauptausschusses seinen Jahresbericht gab. Er verwies auf die 60 Veranstaltungen des Ferienprogramms 2014 mit etwa 1000 Teilnehmern. Heuer ist die 30. Auflage geplant. Hier, so Riedl, seien "pfiffige Ideen" gefragt.

Das Touristikbüro zeichnet auch für den Kartenvorverkauf zu Veranstaltungen verantwortlich. Es wurden 27 Termine registriert. Die Stadt verfügt über 161 gewerbliche und 119 private Gästebetten. Insgesamt gab es laut Riedl im vergangenen Jahr 25 928 Übernachtungen, ein Plus von 4,8 Prozent. Um 10,23 Prozent sank - separat betrachtet - die Übernachtungszahl auf dem Camping- und Zeltplatz.

Auf Platz 6

13 679 Übernachtungen schlugen auf gewerblichem Sektor (inklusive Campingplatz) zu Buche. Damit rangiert Nittenau im Landkreis auf Rang 6 hinter Neunburg vorm Wald (81 594), Schwandorf (36 052), Verwaltungsgemeinschaft Wackersdorf/Steinberg am See (28 050), Bodenwöhr (25 023) und Wernberg-Köblitz (13 889). Insgesamt nehme die Zahl der ausländischen Gäste zu, so Riedl.

Tourismus ist bekanntlich auch ein wirtschaftlicher Faktor. Bei etwa 14 000 Übernachtungen (gewerblich) belaufe sich das Umsatzpotenzial auf 4,73 Millionen Euro. Die privaten Zahlen hinzugerechnet, stünden 7,5 Millionen Euro im Raum, lautete die statistische Berechnung.

Zu den Aufgaben des Touristikbüros zählen auch die Pflege der Rad- und Wanderwege. Hier wurde die Beschilderung erneuert, beim Goldweg die Zuwegung überarbeitet und die Möblierung fertiggestellt. Beim Bootswandern gab es neue Übersichtstafeln und eine Verbesserung der Ein- und Ausstiegsstellen. Letztlich, so Hermann Riedl, stehe die Betreuung der Vermieter auf dem Programm, seien neues Prospektmaterial erstellt und Inserate geschaltet worden. Auch die Verbandsarbeit spiele eine Rolle.

"Zartes Pflänzchen"

Mit Blick auf 2015 nannte Riedl die Ziele. Es gelte, alle Leistungsträger ins Boot zu holen und das positive Erscheinungsbild nach außen zu tragen. Auch auf der weiteren Verbesserung der Infrastruktur liege ein Augenmerk und vordringlich stehe die neue Homepage auf der Agenda.

Der Sprecher appellierte an die Vermieter, auf Qualität zu setzen. Eine entsprechende Präsentation im Internet gehöre dazu. Bürgermeister Karl Bley dankte Riedl für sein Engagement und konstatierte, dass "der Tourismus ein zartes Pflänzchen ist, das gehegt und gepflegt werden muss".
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