Demnächst weitere Absenkung der Belastung - Gefahr am Geh- und Radweg bannen - Ausschuss tagt
Nur noch 7,5 Tonnen für marode Brücke

Lokales
Nittenau
07.05.2015
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In der Stadt am Regen wird kräftig gebaut. Nicht weniger als zehn Gesuche lagen auf dem Tisch, als der zuständige Ausschuss am Dienstagabend im Rathaus tagte. Die Palette reichte vom Wohnhaus über Ertüchtigung von Gebäuden bis hin zur Wiederinbetriebnahme einer bestehenden Imbisslokalität. Auch die Regen-Brücke wurde thematisiert.

Besagter Imbiss in Stefling befindet sich seit 17 Jahren außer Betrieb. Die baurechtliche Genehmigung existiert nach wie vor, der Bestandsschutz ist indes erloschen. Nun möchte der Eigentümer den Betrieb wieder aufnehmen. Da sich an der planungsrechtlichen Zulässigkeit nichts geändert hat, billigte das Gremium den Antrag, wobei die Betriebszeiten inner- und außerhalb des Gebäudes festgeschrieben sind.

Beim Geh- und Radweg an der Regentalstraße, Einmündung Am Steinhügel, besteht ein Gefahrenpotenzial, sind Unfälle nicht auszuschließen. Anwohner beantragten eine Entschärfung der Situation. Die Thematik wird nun Gegenstand bei der Verkehrsschau am 21. Mai sein. Danach geht es um konkrete Maßnahmen. In Vertretung des entschuldigten Bürgermeisters Karl Bley leitete sein Stellvertreter Albert Meierhofer die Sitzung des Bau- und Umweltausschusses. Sein Vorschlag, einen nichtöffentlichen Tagesordnungspunkt im öffentlichen Teil zu behandeln, wurde gebilligt. Es handelt es sich dabei um die Tonnagebegrenzung bei der großen Regenbrücke, die bekanntlich abgerissen und neu errichtet werden soll. Offenbar reicht angesichts des maroden Zustandes die Beschränkung auf zwölf Tonnen nicht mehr aus. Demnächst erfolgt die Absenkung auf 7,5 Tonnen mit modifizierter großräumiger Beschilderung und dem konkreten Hinweis, dass die Maßnahme polizeilich überwacht wird. Müllfahrzeuge, Busse und Anlieger-Lkw könnten laut Meierhofer nach wie vor passieren.
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