Die Stadtgeschichte aufarbeiten

Lokales
Nittenau
23.01.2015
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Das 20. Jahrhundert soll mit Blick auf die Stadt am Regen thematisiert werden. Die Grünen wollen sich heuer wieder mit dem Hochwasserschutz befassen. Eine Rolle spielt auch das Integrierte Stadtentwicklungskonzept.

Der Ortsverband der Grünen hat seine Themenschwerpunkte für das Jahr 2015 festgelegt. Die vollständige Aufarbeitung der Stadtgeschichte im 20. Jahrhundert soll dabei einen Schwerpunkt bilden, wurde bei der Versammlung betont.

Weitergeführt werde die Mitarbeit bei der alltagsgeschichtlichen Ausstellung im Stadtmuseum zum Thema "Kindheit und Jugend zwischen Krieg und Nachkriegszeit". Stadtrat Franz Probst sieht die Kommune in der Verantwortung. Zudem solle die Erinnerung an die Hinrichtung des polnischen Zwangsarbeiters Zygmunt Marzec durch einen Gedenkstein dauerhaft gesichert werden, so Franz Stadler. Christoph König sieht "die Notwendigkeit, die Schulwege für die Nittenauer Schüler sicher zu machen".

Im Hinblick auf die geplanten technischen Hochwasserschutzmaßnahmen würden die Grünen auf die Einplanung und Schaffung von zusätzlichen Retentionsflächen drängen, so Stadträtin Elisabeth Bauer. Derzeit sei keine zusätzliche Überschwemmungsfläche geplant.

Mit Blick auf den ISEK-Prozess betonte Bauer: "Wir werden genau darauf achten, dass dieser Bericht nicht für die Schublade erstellt wird. Die aufgelisteten Ziele müssen auch umgesetzt werden." Auch die weltpolitischen Veränderungen, die zunehmend Asylsuchende nach Deutschland bringen, sollten für Nittenau zum Thema werden. Probst verweist hier auf die Verantwortung, ausreichend dezentrale Unterkünfte im Stadtgebiet zur Verfügung zu stellen "und Maßnahmen zu ergreifen, die eine Ghetto-Bildung verhindern".
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