Eine Linde für den Naturpark

Die Pflanzaktion zum 50-jährigen Bestehen des Naturparks fand in Gemeinschaftsarbeit statt. Dazu trugen (von rechts) Karl Bley, Hans Frankl, Albert Krieger, MdL Joachim Hanisch, Geschäftsführerin Susanne Deutschländer und Hermann Riedl vom Touristik-Büro bei. Bild: Mayer
Lokales
Nittenau
16.04.2015
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Wenn ein Verein sein 50-jähriges Bestehen feiert, ist Fantasie gefragt. Die Verantwortlichen des Naturparks Vorderer Bayerischer Wald haben diesbezüglich ganze Arbeit geleistet. Im naturschützerischen Sinn, versteht sich

"Unser Naturpark zählt zu den ältesten in Deutschland und darauf sind wir besonders stolz", merkte MdL Joachim Hanisch, Stellvertretender Vereinsvorsitzender und Landrat-Stellvertreter am Donnerstag an. Seine Aussage nahmen die Bürgermeister Karl Bley (Nittenau), Hans Frankl (Bruck) und Albert Krieger (Bodenwöhr) zustimmend zur Kenntnis. Ihre drei Kommunen sind die einzigen aus dem Landkreis Schwandorf, die dem Naturpark angehören, der sich vornehmlich auf das Gebiet des ehemaligen Landkreises Roding erstreckt.

Den Anstoß zur Gründung des Naturpark-Vereins am 17. November 1965 gab laut Hanisch der damalige Landrat Franz Sackmann. Die Satzung beinhaltet bis heute als wichtigste Aufgaben die Erschließung des Gebietes für Erholungssuchende, den Erhalt der landschaftlichen Schönheiten und Kulturstätten sowie den Schutz der heimischen Tier- und Pflanzenwelt. Heute, so Hanisch, betreue der Verein ein Wanderwegenetz von etwa 800 Kilometern Länge in den 13 Mitgliedskommunen.

Insgesamt zähle der Naturpark 103 Mitglieder, darunter der Landkreis Schwandorf, Vereine, Verbände, Betriebe, Privatpersonen und Wirtschaftsvertreter. Die Finanzierung erfolge ausschließlich über die Beiträge. Größere Maßnahmen würden von staatlicher Seite gefördert.

An der Regensburger Straße in Nittenau griffen die Gäste dann zum Spaten. Eine Aktion zum Jubiläum ist das Pflanzen von Bäumen. Zentral für die drei Gemeinden am "Regenknie" wurde eine Linde gesetzt, die - ausgestattet mit der entsprechenden Tafel - auf dieses Ereignis hinweisen wird. Karl Bley freute sich vor allem über die Örtlichkeit. Hier seien nämlich in früherer Zeit von den Anwohnern tolle Feste gefeiert worden. Insofern passe die Linde in die Szenerie.
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