Er löst Otto Storbeck ab - Ein Jahr im Zeichen des Wahlkampfes bilanziert - Der Waldfriedhof
Benjamin Boml übernimmt FW-Spitze

Benjamin Boml (vorne rechts) ist neuer Vorsitzender der Freien Wähler Nittenau. Ihm zur Seite stehen als gleichberechtigte Stellvertreter Christina Herrmann (Mitte) und Christian Sonnleitner (links). Bild: Schieder
Lokales
Nittenau
30.09.2014
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Der neue Vorsitzende der Freien Wähler Gemeinschaft Nittenau (FWG) heißt Benjamin Boml. Bei der Jahreshauptversammlung am Sonntagvormittag im Landgasthof Schmidbauer gab es einige Änderungen. Vorausgegangen war der Bericht des bisherigen Vorsitzenden Otto Storbeck.

Das abgelaufene Geschäftsjahr der Freien Wähler habe ganz im Zeichen des Wahlkampfes gestanden, begann Storbeck seinen Rechenschaftsbericht. Auf Bezirksebene nahmen die Nittenauer FW am Neujahrsempfang sowie an je zwei Bezirks- und Kreisversammlungen teil. Der politische Aschermittwoch wurde wieder mit den FW Bruck und Bodenwöhr als Gemeinschaftsaktion gestaltet.

Mit viel Engagement

Von politischer Seite her gesehen sei einmal mehr deutlich geworden, "wie wichtig es ist, die Bürger von der Notwendigkeit politischer Interessensvertreter zu überzeugen". Die Wahlbeteiligung jedoch habe gezeigt, dass sich viele Menschen frustriert abwenden würden. In der Stadt sei es gelungen, fünf Räte zu stellen. Der FW-Bürgermeisterkandidat Benjamin Boml habe durch Gespräche und viel Engagement überzeugen können und ein gutes Ergebnis eingefahren. "Wir alle wünschen uns, dass mit den neuen Stadträten wieder ein Stück mehr Demokratie in das Gremium zurückkehrt und nicht nur Fraktionstreue den politischen Alltag bestimmt", betonte Storbeck. Ausruhen wolle man sich auf den Erfolgen nicht. In den nächsten Jahren gelte es, begonnene Projekte voranzubringen, den Ankauf unrentabler Bauruinen zu verhindern, die Angerinsel-Nutzung auf ein vernünftiges Gleis zu stellen, auch gegen den Widerstand anderer Fraktionen. Man wolle weiterhin eine vernünftige Sachpolitik betreiben sowie konzeptionelle Lösungsstrategien zur Sanierung und Evaluierung des Haushalts entwickeln, um den Bedürfnissen der Bürger gerecht zu werden, "wobei wir es nicht jedem recht machen können", so Storbeck. Der neue Vorsitzende, Benjamin Boml, dankte mit Präsenten für die Unterstützung beim Wahlkampf. Elisabeth Stangl wollte wissen, wie die Freien Wähler zum Thema "Waldfriedhof" stehen. Bedenken äußerte sie hinsichtlich der Kosten, eines Bestattungs-Tourismus' und des schwierigen Zugangs. Auch nannte sie Tiere, die darin lebten und geschützt seien, wie Kreuzotter und Feuersalamander. Da auch Wildschweine dort hausten, werde man um eine Einzäunung nicht herum kommen. Zudem stellten morsche, herabfallende Äste eine Unfallgefahr dar.

Storbeck antwortete, dass man derzeit die Träger öffentlicher Belange höre, die Auslegepflicht bestehe. Aus jagdlicher Sicht könne man nicht zustimmen. Doch gelte es, den Antrag grundsätzlich zu prüfen und dann zu entscheiden, ob er genehmigungsfähig sei. Es gebe noch viele Dinge zu klären. Wenn dies erfolgt sei, werde darüber informiert: "Das wird aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
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