Fans restlos begeistert

Überraschende Showeinlagen gehören beim "Regental Sound" dazu. Bild: hbr
Lokales
Nittenau
26.10.2014
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Sie sind in der ganzen Republik unterwegs und haben sich in den 25 Jahren des Band-Bestehens auch in der Heimat einen grandiosen Ruf erworben. Nun stand die große Feier auf dem Programm.

Was an Silvester 1989 begann, fand am vergangenen Samstag seinen vorläufigen Höhepunkt. Da feierte der "Regental Sound" sein 25-jähriges Bestehen mit einer Riesenfete in der Regental-Halle. Über 1000 Gäste zeigten sich bei der Geburtstagsparty begeistert von der Kultband mit Neuhauser Wurzeln. Berlin, Trier und der gesamte Freistaat sowieso: Das sind nur wenige Stationen, die die fünf Musiker vom "Regental Sound" in den letzten 25 Jahren absolviert haben und überall hinterließen sie Riesenstimmung und neue Fans.

Ob die "Sandkastenkumpel" Sepp Schmid und Josef Gleixner an jenem tristen Herbstabend, der die Nittenauer Musikszene bis zum heutigen Tag prägte, daran dachten, dass ihre Spontan-Idee, eine Band zu gründen, solch eine Entwicklung nehmen würde, weiß man nicht. Aber der Gedanke der Beiden war nicht der schlechteste. Mit Karl-Heinz Stich, Norman Wünsch und Gerald Fendl war das musikalische Quintett schnell komplett.

Musik und Show

Schon wenige Wochen darauf war der erste Auftritt unter Dach und Fach und die junge Band spielte mit schicken Hemden gediegene Tanzmusik auf einer Silvester-Party. Es dauerte nur wenige Jahre, bis man sich einen Namen gemacht hatte und die Bierzelte zum Beben brachte. Die gelungene Mischung aus Musik und Show ließ die Musiker schnell regionalen Kultstatus erreichen und das "hauseigene" Open-Air in Neuhaus wurde binnen kürzester Zeit zu einem "Muss" für den Fan.

Der Mix aus "Bayerischen", Schlagern und hartem Rock ist es, was den "Regental Sound" auch nach einem Vierteljahrhundert jedes Zelt und jede Halle füllen lässt. So war es am Samstag auch nicht überraschend, dass die Regental-Halle mit über 1000 Gästen gefüllt war, als Markus Niemeier von "Da Wampert Zodat und da Boartert Plattert", die den Auftakt der Party gestalteten, unter dem Beifall der vielen Gäste die "Geburtstagskinder" ankündigte. Kaum hatten Sepp Schmid, Heinze Stich, Gerald "Soode" Fendl, Markus Graßl und Josef Gleixner die Bühne betreten, kam Bewegung in die bis dahin relativ ruhige Halle. Sepp Schmids Aufforderung, die Belastung der Bierbänke zu testen, kamen die Fans gerne nach und so schnellte im Bereich vor der Bühne, wo sich die treuesten Fans eingefunden hatten, das Stimmungsbarometer rasant in die Höhe.

Heavy Rock

Es folgte ein Auszug aus 25 Jahren Bandgeschichte mit den besten Songs und den besten Showelementen. Da die "Jungs" auch ein wenig in die Jahre gekommen sind und befreundete Musiker dem "Regental-Sound" die Aufwartung machten, wurde die Bühne immer wieder für andere Bands frei gemacht. So gratulierte die Nittenauer Rockband "Anger" mit bestem Heavy Rock, der die Halle beben ließ. In dieses Genre stiegen Sepp Schmid und seine Mannen nahtlos mit ein, bevor zu vorgerückter Stunde die "AC/DC Revival Band" die "Hells Bells" erklingen ließen. Armin Petrasch, bekennender Bon Scott-Fan, und Mark T. Wright schaffen es nach wie vor, schon nach wenigen Riffs das Original vergessen zu lassen und die Hardcore-Fans der Revival-Band behaupten, dass die Beiden besser seien als Brian Johnson und Angus Young.

Wie auch immer, der Platz vor der Bühne entwickelte sich zur "brodelnden Rock'n Roll-Hölle", aus der sich immer wieder der "Mano cornuta", die gespreizten Finger als das Zeichen der Heavy-Rocker, in Richtung Bühne reckte. Die "AC/DC Revival Band" gab dem Abend den gelungenen Abschluss.

Die Party selbst ging noch bis weit nach Mitternacht und so mussten die "Jungs" vom "Regental Sound" noch mit unzähligen Gästen auf die kommenden 25 Jahre Bandgeschichte anstoßen.
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