Festgottesdienst und Feier zu 100 Jahren Schönstattbewegung
An der Gottesmutter festhalten

In der Pfarrkirche Mariae Geburt fand der Festgottesdienst statt, der von Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer zelebriert wurde. Vor dem Altar waren bei den Fürbitten Insignien der Schönstattbewegung abgelegt. Bild: mos
Lokales
Nittenau
10.11.2014
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100 Jahre Schönstattbewegung - Diözesanbischof Rudolf Voderholzer feierte gerne mit. Beim Festgottesdienst und der Veranstaltung am Nachmittag wurde besonders die Familie in den Mittelpunkt gerückt.

Der 9. November bildete den Höhepunkt der Feierlichkeiten zu 100 Jahre Schönstatt auf Diözesanebene. In der voll besetzten Nittenauer Pfarrkirche begann der Tag mit dem Festgottesdienst. Stadtpfarrer und Diözesanpräses Adolf Schöls begrüßte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer sowie seine Priesterkollegen und die Gottesdienst-Besucher.

Dank des Bischofs

Mit dem Hinweis, dass vor 25 Jahren die innerdeutsche Grenze fiel und dass zugleich der Weihetag der Lateranbasilika in Rom gefeiert wird, verwies der Bischof darauf, dass dieser 9. November wirklich geschichtsträchtig sei. In seiner Predigt dankte er allen Mitgliedern der Schönstattfamilie für das Engagement in der Ehe- und Familienpastoral.

"Lassen wir uns nicht einreden, dass wir eine veraltete Sicht des Menschen haben. Leben wir dem Staat und der Gesellschaft ein Geschenk für die ganze Welt vor", so Voderholzer. Die Chorgemeinschaft Nittenau, der Chor "Subito", die Frauenschola und die Bläsergruppe gestalteten unter der Gesamtleitung und Orgelbegleitung von Rainer Blommer den Festgottesdienst musikalisch. Am Nachmittag fand die Feierstunde im Saal des Pater-Kentenich-Hauses statt. Diözesanpräses Adolf Schöls begrüßte dazu nochmals den Bischof im Schönstattzentrum Nittenau sowie die Referentin für Orden und geistliche Gemeinschaften, Ordinariatsrätin Maria Luisa Öfele.

Auch beim Papst

"Vor kurzem haben wir in Schönstatt/Vallendar mit über 30 Bischöfen dieses Jubiläum gefeiert sowie in Rom mit Papst Franziskus. Dabei hat er uns verraten, dass auf seinem Nachttischkästchen auch ein Bild der Gottesmutter von Schönstatt steht", so Pfarrer Schöls. "Papst Franziskus hat uns bei der Audienz ermutigt, an Maria festzuhalten, weil sie ein wesentlicher Bestandteil unseres Glaubens ist."

Anlässlich des 100. Geburtstages wurde ein Gabentisch vorbereitet. Abschließend sagte Pfarrer Schöls: "Wir haben nun unsere Gaben gebracht und damit unsere Geschichte. Es liegt an uns, diese Geschichte des Liebesbündnisses weiterzuschreiben."

Der Bischof freute sich über das große Engagement in der Schönstattfamilie. Er zähle auf die Schönstätter und erwarte von der Ehe- und Familienpastoral viel. Die Liebesbündnisfeier fand in der Schönstattkapelle statt. Die musikalische Gestaltung übernahmen die Mädchengruppe sowie die Schönstattmannesjugend. Anschließend wurde das Banner der Mädchenjugend geweiht. Von Samstag auf Sonntag feierte die Jugend eine Vigilnacht im Schönstattzentrum.

"Geistige Heimat"

Schwester Marika, die ihm Schönstattzentrum Nittenau wohnt, erzählte von ihren Erlebnissen in der Schönstattkapelle. Das Heiligtum in Nittenau sei eines von den 200 Nachbildungen des Urheiligtums, die es inzwischen auf der ganzen Welt gebe. "Es ist unsere geistige Heimat. Hier sind wir mit dem Ursprungsort verbunden und erhalten dieselben Wallfahrtsgnaden wie in Schönstatt", betonte sie.

Ihren weiteren Ausführungen zufolge treffen sich hier alle zwei Monate Mütter, um für ihre Familien zu beten. Sie erlebten die Kapelle als einen Kraftort und gingen neu gestärkt und voll Zuversicht in ihren oft schweren Alltag zurück. Für viele Nittenauer und Leute aus der Umgebung sei die Schönstattkapelle zu einem beliebten Wallfahrtsort geworden.
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