Ganz genau gezielt

Die Sieger und Platzierten bei der Stadtmeisterschaft im Stockschießen nahmen die Glückwünsche der TSV-Abteilungsverantwortlichen entgegen. Bild: hfz
Lokales
Nittenau
24.10.2014
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Natürlich gehört das Quäntchen Glück auch dazu. Insofern hadert der ein oder andere "Hobby-Stöckler" schon mal mit dem knappen Ausgang. Die Stadtmeisterschaft als sportliche Plattform besitzt dessen ungeachtet gesellschaftlichen Charakter.

16 Mannschaften traten bei der Stadtmeisterschaft für Hobby-Stockschützen an, wobei die FFW Neuhaus ihren Vorjahressieg nicht wiederholen konnte. Sie unterlag im Finale dem Team "Don Promillos"

Die Stockschützen des TSV hatten sich für das Turnier den schönsten Tag im Oktober ausgesucht und daher kamen auch viele Zuschauer und Fans der teilnehmenden Mannschaften zur Anlage. Zu Beginn der Veranstaltung kam Gerhard Obleser im Rechenbüro ins Schwitzen, weil eine Mannschaft ganz kurzfristig absagte und dafür dankenswerterweise die AH-Abteilung des TSV-Fußball kurzfristig eingesprang. Rudi Stangl hieß die Turnierteilnehmer willkommen. Angetreten wurde in zwei Gruppen mit neun und sieben Mannschaften.

In Gruppe I setzten sich von Beginn an das B-Team, die FFW Neuhaus I und die "Gipflklatscher" vom Feld ab und qualifizierten sich für die Endspiele. In den letzten beiden Partien entschied sich aber erst die Platzierung. Gruppensieger wurde hier die FFW Neuhaus I vor den "Gipflklatschern" und dem B-Team.

Spannender verlief der Wettkampf in Gruppe II. Hier setzten sich die "Don Promillos" vor dem FCN-Fanclub und den Keglern des FC Bergham durch. Die "Don Promillos" sind neuer Stadtmeister der Hobbyschützen. Sie besiegten im Endspiel die Neuhauser mit 20:10. Im Spiel um Platz 3 hielt der FCN-Fanclub die "Gipflklatscher" mit 26:10 auf Distanz und das B-Team behielt im Spiel um Platz 5 mit 20:10 die Oberhand gegen die Kegler FC Bergham.

Die FFW Neuhaus verpasste mit dem zweiten Platz zwar die Titelverteidigung, nahm das Ergebnis aber mit sportlicher Haltung zur Kenntnis. Am Training kann es nicht gelegen haben, denn die letzten Wochen war man immer sehr zahlreich auf den Stockbahnen präsent. Vielleicht fehlte das berühmte Quäntchen Glück. Der gesamte Turniernachmittag verlief Dank der perfekten Organisation der Abteilung reibungslos, wofür sich Rudi Stangl bei seinen Helfern bedankte.
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